Rehna : Das „Lange Haus“ muss saniert werden

Das Lange Haus in Rehna beherbergt die Amtsverwaltung. Nun muss es umfassend saniert werden. Fotos: manja potts
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Das Lange Haus in Rehna beherbergt die Amtsverwaltung. Nun muss es umfassend saniert werden. Fotos: manja potts

Verwaltung rechnet mit Kosten von bis zu einer Million Euro / Fördermittelzusagen bislang nur mäßig

svz.de von
05. Februar 2018, 21:00 Uhr

Das Lange Haus in der Klosterstadt braucht dringend eine Schönheitskur. Der Putz bröckelt von der Fassade, die Farbe von den Türen und Fenster. Aus einigen Fensterrahmen fällt morsches Holz. Im Kapitelsaal ist Feuchtigkeit. Zeit also für eine Instandsetzung des denkmalgeschützten Hauses.

Die planen Stadt und Amt für die nächsten Jahre. „Wir rechnen mit Kosten zwischen 800 000 Euro und einer Million“, sagt Bauamtsleiter Dirk Groth. „Fördermittel werben wir aber gerade nur mit mäßigem Erfolg ein.“ Der Finanzausschuss der Stadt soll sich nächste Woche damit befassen.

In diesem Jahr sollen noch Arbeiten am Dach beginnen. Ab dem nächsten Jahr ist dann die Fassade der Vorderseite dran, im Jahr darauf wird die Rückseite gemacht.

Groth hat sich bereits mit einem Architekten ein genaues Bild vom Zustand des Hauses gemacht und einen Plan erarbeitet, wann was saniert werden soll.

Vor allem beim historischen Kapitelsaal besteht dringender Handlungsbedarf. Hier finden Trauungen statt. Doch über die Jahre hat sich Feuchtigkeit breit gemacht.

Vor 20 Jahren ist die Amtsverwaltung nach einer umfassenden Renovierung, die damals vier Millionen Mark kostete, in das Haus eingezogen. In den vergangenen Jahren wurden immer mal wieder kleine Reparaturen vorgenommen. Für Groth sind die nun „normale Dinge“ die nach so einer langen Zeit aufzulaufen beginnen.

Das Lange Haus gehört zu einer Klosteranlage die Anfang des 13. Jahrhunderts von Benediktinerinnen gegründet wurde. Zwischendurch diente es als Marstall, Amtsgericht mit Gefängnis und Schule. 1997 zog die Amtsverwaltung ein. Deren Arbeit soll durch die Renovierungen nicht beeinträchtigt werden, sagt Dirk Groth.

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