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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

23. November 2017 | 16:14 Uhr

Gadebusch : Das erste Zeugnis in der Hand

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die jüngsten Steppkes der Gadebuscher Heinrich-Heine-Grundschule nahmen das erste Mal ihre Schulbewertungen entgegen.

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Was für die älteren Schüler am Ende des Schuljahres schon mal zum Graus werden kann, bereitet den Grundschülern in Gadebusch noch riesige Freude. Denn es gab endlich die ersten Zeugnisse!

Auch die Klassenlehrerinnen der 1a, 1b und 1c zeigen sich zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Noch gebe es zwar keine Noten, dafür aber schriftliche Bewertungen und ein Smiley-System, wie Tina Leo, die Klassenlehrerin der 1a erklärt. „So können auch die Schüler ihre eigenen Leistungen besser reflektieren.“

In ihrer Klasse hat sie 19 Schützlinge – zehn Mädchen und neun Jungs. „Mit den Leistungen der Kinder bin ich sehr zufrieden. Es ist eine gute Klasse, die sehr lernwillig ist.“ Die 47-Jährige arbeitet bereits seit 26 Jahren als Lehrerin und unterrichtet derzeit Mathe, Deutsch, Sport, Kunst und Werken.

Auch ihre Kollegin Sabrina Witte, die die 1b leitet, findet, „die Schüler sind gut angekommen.“ Alle seien mit Motivation dabei und würden sich sehr anstrengen, lobt sie. Seit fünf Jahren ist die 34-Jährige Fachlehrerin für Englisch in der Gadebuscher Grundschule und unterrichtet ihre eigene Klasse aus 19 Schülern - zehn Mädchen und neun Jungs - derzeit in Deutsch und Mathe. „Die Kinder haben in ihrem ersten Halbjahr das Schreiben gelernt, das können sie schon sehr schön. Auch Mathematik im Zahlenbereich bis 10 und das Lesen aus der Fibel gehörten zum Lehrprogramm.“ In Ihrer Klasse ist die siebenjährige Lilly Burmeister aus Gadebusch besonders stolz auf ihr Zeugnis. Kein Wunder, denn dort lachen sie alle Smileys an.

Ein breites Grinsen im Gesicht hat auch Grit Scharnagel. Zu ihren Steppkes aus der Klasse 1c und den Eltern hat sie ein sehr angenehmes Verhältnis, wie sie sagt. „Manchmal gibt es von den Schülern auch so Bemerkungen wie: ,Frau Scharnagel, ich liebe Sie.‘ Es macht mir wirklich Spaß mit der Klasse.“ Seit 30 Jahren ist sie nun schon Grundschullehrerin. Den Wunsch entwickelte die heute 50-Jährige schon in ihrer eigenen Schulzeit. „Meine Grundschullehrerin fand ich so toll, dass ich seit auch Lehrerin werden wollte“, erinnert sie sich. In ihrer 18 Schüler großen Klasse, in der es neun Jungen und Mädchen gibt, unterrichtet sie Deutsch, Mathe und Sport. „Mit den Leistungen der Kleinen bin ich zufrieden. Auch wenn der eine oder andere an mancher Stelle noch besser werden könnte. Und auch das Arbeitstempo müssen wir noch steigern.“ Für manche Eltern, so sagt sie, ist es eine Überraschung, was auf dem Zeugnis steht, doch der Großteil weiß schon vorher Bescheid. So brauchen die Eltern zumindest vor dieser Zeugnisvergabe nicht aufgeregt zu sein.

 

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