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Zwischen Gadebusch und Meetzen : Das Ende des Weihnachtsschmucks

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

In Gadebusch und anderen Orten wurden nun auch die letzten Tannenbäume in geselliger Runde verbrannt

von
erstellt am 24.Jan.2017 | 04:45 Uhr

Schlager, Hits und Oldies gibt es nicht nur im Radio, sondern auch beim Tannenbaum-Verbrennen zu hören. Das wurde bei Veranstaltungen dieser Art in Gadebusch, Renzow und Meetzen deutlich. Dort luden die Feuerwehren bzw. Fördervereine zu dem geselligen und zugleich funkensprühenden Spektakel. Und sie konnten zahlreiche Gäste dazu begrüßen.

„Für uns als Feuerwehr ist das Tannenbaum-Verbrennen immer die erste Veranstaltung des Jahres. Und dank des Fördervereins sind wir auch hierfür gut gerüstet“, sagte Gadebuschs Stadtwehrführer Sebastian Otto. So bot der Verein seinen Gästen 17 Kuchen bzw. Torten sowie rund 250 Bratwürste an. Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute zudem vom städtischen Bauhof, der die zahlreichen Tannenbäume zu einem riesigen Lagerfeuer aufgestapelt hatte.

Zur Tradition geworden ist das Tannenbaum-Verbrennen inzwischen auch in Renzow. „Wir machen das jetzt seit 23 Jahren“, sagte der dortige Wehrführer René Werner. Nach seinen Angaben soll mit solchen Veranstaltungen das kulturelle und gesellschaftliche Leben in dem Dorf erhalten bleiben. Die Feuerwehr sei nun mal wie in vielen anderen Orten auch ein Anziehungspunkt. Und für die Jugendfeuerwehr sprang während des Renzower Tannenbaum-Verbrennens auch der eine oder andere Euro heraus. Denn die jungen Brandschützer boten zum Beispiel Brezel zum Kauf an. Und den Erlös nutzen sie für gemeinsame Aktionen wie den Besuch eines Schwimmbades oder für ein Zeltlager.

Der ausgediente Weihnachtsschmuck wurde auch in Meetzen für ein Feuer in geselliger Runde genutzt. Für Nachschub war den ganzen Abend gesorgt, denn viele Gäste hatten ihre Tannenbäume mit zum Feuerwehrgerätehaus gebracht. Der Dorf- und Feuerwehrförderverein Meetzen hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen.

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