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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

19. November 2017 | 00:32 Uhr

Gadebusch : Das Ende der Konsum-Schlachterei

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

In Gadebusch hat der Abriss des seit Jahren leerstehenden Objektes begonnen. Kommune stellt Städtebaufördermittel bereit

von
erstellt am 13.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Es tut sich was in Gadebusch. Nach dem begonnenen Abriss der alten Großbäckerei soll ein weiterer Schandfleck dem Erdboden gleichgemacht werden: die ehemalige Konsum-Schlachterei in der Innenstadt.

Nach der Wende war der Betrieb geschlossen worden, künftig sollen dort Mietwohnungen an der Steinstraße entstehen. Der Bereich an der Schulstraße soll zum dazugehörigen Hof umgestaltet werden. Perspektivisch möglich ist auch dort der Bau weiterer Wohnungen. Investor ist ein Schweriner Unternehmer.

Die Stadt Gadebusch unterstützt den Abriss der Konsum-Schlachterei mit Städtebaufördermitteln. Rund 200 000 Euro stellt die Kommune dafür bereit, darin mit eingerechnet sind auch weitere Kosten wie für eine statische Begutachtung.

„Vor zehn Tagen ging die Abrissgenehmigung ein“, sagte gestern die Gadebuscher Bauamtsleiterin Rommy Elßner. Nach ihren Angaben stand das Objekt seit Jahren leer und verkam zu einem Schandfleck.

Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen in den kommenden Tagen auch weiterhin mit der Sperrung und mit Behinderungen in der Schulstraße rechnen. Zumal es auch eine weitere Baustelle an der Straße gibt: So entsteht derzeit auf dem Areal des ehemaligen Bürgerhauses ein neues Wohngebäude. Das rund 100 Jahre alte Bürgerhaus war Ende 2009, Anfang 2010 abgerissen worden. Auch damals flossen Städtebaufördermittel, mehr als 70 000 Euro waren damals eingeplant.


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