Roggendorf : Das Ende der Holperpisten naht

Gefährlich: die Marienthaler Straße in Roggendorf
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Gefährlich: die Marienthaler Straße in Roggendorf

Gemeinde Roggendorf will mit Hilfe von Fördermitteln 1,2 Millionen Euro in drei Straßenbauprojekte investieren

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05. Juni 2015, 00:11 Uhr

Rillen, Schlaglöcher, kleine Seen – wer als Kraftfahrer nach Marienthal oder Breesen will, muss in der Gemeinde Roggendorf besonders vorsichtig fahren. Denn die Gefahr, sein Auto dort zu beschädigen ist groß. Doch dass soll sich ändern. So will die Gemeinde Roggendorf noch in diesem Jahr in ihr Straßennetz investieren. Das kündigt Bürgermeister Rico Greger an. Nach seinen Angaben sollen rund 1,2 Millionen Euro in Straßenbaumaßnahmen investiert werden. Möglich wird dies durch Fördermittel und den finanziellen Eigenanteil der Gemeinde.

Konkret geht es um drei geplante Projekte. Erstens soll die Ortsverbindung Roggendorf-Marienthal mit Hilfe des Ländlichen Wegebaus saniert werden. Zweitens soll direkt in Roggendorf der Bau der Marienthaler Straße im Zuge der Dorferneuerung in Angriff genommen werden. Drittens stellt das Straßenbauamt Schwerin Fördermittel für den Ausbau der Gemeindestraße vom Ortsausgang Breesen bis zur Kreuzung Silo/Holdorf zur Verfügung.

„Ohne Fördermittel hätten wir über diese drei Maßnahmen nicht nachdenken brauchen. Die Förderquote bewegt sich bei den drei Vorhaben zwischen 55 und etwa 65 Prozent der Bruttokosten“, sagt Rico Greger. Nach seinen Angaben findet speziell für das Bauprojekt Marienthaler Straße bereits am 22. Juni eine Sondersitzung der Gemeindevertretung und zugleich Einwohnerversammlung statt. „Wir wollen die Bürger dann konkret über das Projekt informieren, denn es werden auch Anliegerbeiträge erhoben. Dafür hat die Gemeinde vier Jahre Zeit nach Fertigstellung des Bauprojektes“, so Greger. Beginn der Infoveranstaltung wird um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Roggendorf sein.

Abgeschlossen ist bereits die Reparatur der Straße Am Hellberg. Für 13 000 Euro wurde dort die Zufahrt zu den Grundstücken asphaltiert. Anwohner wie Karl-Heinz Göbel sind froh, dass dieses Vorhaben nunmehr realisiert werden konnte. „Ich bin sehr zufrieden und freue mich riesig für die sechs Familien, die hier auf dem Hellberg wohnen“, sagt Karl-Heinz Göbel.

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