zur Navigation springen

Alkohol am Steuer : Couragierte Bürger stoppen Betrunkenen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Autofahrer hatte in Wismar sechs Bier getrunken und fuhr dann mit dem Auto zum Schnellrestaurant

von
erstellt am 26.Aug.2014 | 00:00 Uhr

Bier trinken, Auto fahren, lügen – die Polizei hat in der Kreisstadt Wismar einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Zuvor soll der Erwischte sechs Bier im Freizeitbad Wonnemar getrunken haben. Als er anschließend mit seiner Familie losfuhr, alarmierte ein Mitarbeiter des Wonnemars die Polizei. Außerdem folgte ein Weiterer dem Mann.

Als eine Funkwagenbesatzung den McDonald's Parkplatz am Wismarer Rothentor befuhr, machte sich der Mitarbeiter den Beamten gegenüber bemerkbar und zeigte auf den Fahrer des Toyota. Als die Beamten den 32-Jährigen mit dem Tatvorwurf einer Trunkenheitsfahrt konfrontierten, gab dieser an, nicht mit seinem Wagen dort zu sein. Das Fahrzeug stand allerdings auf dem Parkplatz des Schnellrestaurants.

Im Toyota saßen die Freundin des Mannes und ein sechsjähriges Mädchen. Beim Mann konnte Alkoholgeruch festgestellt werden und ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,17 Promille. Da sich so der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt bestätigte, sollte der Betrunkene die Beamten nun für eine Blutprobenentnahme mit auf die Wache des Hauptrevieres begleiten. Aber der Mann sagte, dass er auf dem Parkplatz gerade einen Kräuterschnaps getrunken habe und keinen Fahrzeugschlüssel besitze.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten allerdings den Fahrzeugschlüssel in einem Schuh des Mannes und stellten den bei der so genannten der Gefahrenabwehr sicher. Um einen Nachtrunk auszuschließen, wurden im Sana-Hanse-Klinikum zwei Blutproben entnommen.

Nach Abschluss der Maßnahmen belehrten die Beamten den 32-Jährigen, dass er nach diesem Vorfall zunächst kein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehr führen darf. Außerdem benachrichtigten due Beamten die zuständige Führerscheinstelle über den Sachverhalt.

Die Frau und das Kind wurden von einer weiteren Funkwagenbesatzung zum Wismarer Bahnhof gebracht, um von dort die Heimreise anzutreten. „Der Dank gilt den Mitarbeitern des ,Wonnemar“, so der Wismarer Polizeisprecher André Falke.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen