Lützow : Couragierte Bürger stoppen betrunkenen Fahrer

Auf dem Gelände dieser Tankstelle war für einen betrunkenen Autofahrer Endstation. Polizisten kassierten Autoschlüssel und Führerschein des Mannes ein.
1 von 2
Auf dem Gelände dieser Tankstelle war für einen betrunkenen Autofahrer Endstation. Polizisten kassierten Autoschlüssel und Führerschein des Mannes ein.

Sie hinderten einen 72-jährigen Mann an der Tankstelle in Lützow an der Weiterfahrt

von
25. Juli 2014, 21:15 Uhr

Endstation Tankstelle: Durch das beherzte Eingreifen zweier Bürger ist in Lützow eine Trunkenheitsfahrt beendet worden. Denn eine Mitarbeiterin der Nordoel-Tankstelle und ein Kunde hatten einen betrunkenen 72-Jährigen am späten Donnerstagabend an der Weiterfahrt mit seinem Auto gehindert, teilte die Polizei mit.

Zuvor wollte der 44-jähriger Kunde in den Geschäftsbereich der Tankstelle hineingehen und wurde dabei von dem 72-Jährigen leicht angerempelt. Dabei war der Alkoholgeruch des älteren Mannes eindeutig wahrnehmbar. Auch die Angestellte (44) hatte diesen Geruch zuvor bereits ebenfalls bemerkt. Anschließend sahen Beide, wie der Betrunkene zu seinem Pkw ging und auf der Fahrerseite einstieg. „Der 44-jährige Zeuge verständigte daraufhin die Polizei und hielt den Betrunkenen kommunikativ von der Weiterfahrt ab. Die eintreffenden Beamten nahmen ebenfalls den Alkoholgeruch wahr und führten einen Atemalkoholtest durch“, so André Falke von der Polizeiinspektion Wismar. Nach seinen Angaben hatte der 72-Jährige einen Atemalkoholwert von 1,86 Promille. Die Fahrt mit dem Auto zur Tankstelle räumte der Mann gegenüber den Beamten ein.

Es folgten eine Blutprobenentnahme, die Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel und des Führerscheins und die Fertigung einer Strafanzeige. „Den beiden 44-Jährigen gebührt ein großes Dankeschön für das beherzte Eingreifen und dem Verhindern der Weiterfahrt. Wer weiß, was alles noch hätte passieren können“, sagte der Wismarer Polizeisprecher André Falke.


zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen