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Musikalisches Jubiläum in Rehna : Chormusik zum 40. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Seniorenchor Rehna feiert im Alten Bahnhof. Gadebuscher Sänger unterstützen Ensemble aus der Klosterstadt

von
erstellt am 23.Feb.2017 | 04:45 Uhr

Musik und Chorgesang hält die Seele jung. Etwaige Zweifel lassen die Mitglieder des Seniorenchores Rehna erst gar nicht aufkommen. Stimmgewaltig und mit einem Reigen von Volksliedern feierte das 20-köpfige Ensemble im Alten Bahnhof von Rehna gestern sein 40-jähriges Bestehen. Die musikalische Begleitung übernahmen Siegfried Kaulich und Manfred Flügel. Bei solch einem Geburtstag darf natürlich auch der Chor der Volkssolidarität aus Gadebusch nicht fehlen. „Es ist unser Wunsch mit euch an diesem Tag zusammen zu sein“, sagt Chorleiterin Marie-Luise Boeck als eine der ersten Gratulanten.

Es ist die Freude am gemeinsamen Singen, die in vier Jahrzehnten den Chor wachsen ließ. Das ist spürbar: „Ihr seid eine ganz dufte Truppe“, sagt und schwärmt Antje Roth als Rehnaer Chorleiterin. Seit sechs Jahren pflegt sie mit ihren Mitstreiterinnen die Stimmenbildung und den Gesang. Eine nicht unerhebliche Zeit, aber gemessen an den 40 Jahren zumindest gefühlt „nur“ ein musikalischer Reigen.

Den Weg auf die Bühne initiierte Ruth Schelinski als erste Leiterin des Chores. „Das war am 17. Januar 1977. 15 Männer und Frauen gehörten dazu“, erinnert Marion Bukatz, die Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität beim Blick in die Chronik. Bereits nach vier Wochen Probenarbeit präsentierte sich das noch junge Ensemble mit Sängern aus Schwerin auf der Bühne im Lindenhof. „Es war ein Anfang“, wie Bukatz sich erinnert. So konnte Ruth Schelinski als Musiklehrerin den Chor weiter formen. Mit neu verfassten Liedzeilen wie „Lustig ist das Rentnerleben“ erfreuten sie die Rehnaer zu unterschiedlichen Stadtfeiern. Darunter 750 Jahre Rehna, die Gäste beim Chortreffen in Schwerin oder die Musikfreunde aus der Partnerstadt Holm. Ein Erfolg, den Edith Jeschke und Antje Roth als darauf folgende Chorleiterinnen mitgestalten. Ohne Domizil geht all das nicht: „Für die Chorarbeit treffen wir uns unter dem Dach des Deutschen Hauses“, so Anngret Ney, die Leiterin der Begegnungsstätte Rehna.

Gern gesehen und gehrt werden die Sängerinnen aus Rehna in den Pflegeheimen Veelböken und im Haus am Wiesengrund in Rehna. „Wir freuen uns auf jeden Besuch“, sagt Siegrun Grontzki vom Pflegeheim Gottschalk Veelböken beim Überreichen des Geburtstagspräsentes.

Derart viel Lob und spürbare Freude verlangen nach weiteren musikalischen Auftritten ganz im Sinne der gestrigen Liedzeile „Wir musizieren solange die Welt sich dreht“.

 

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