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Tierheim Roggendorf : Chihuahuas suchen ein neues Zuhause

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

39 Hunde will das Tierheim Roggendorf vermitteln, die Mehrzahl sind Welpen

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2017 | 04:45 Uhr

Nun sind sie wohl vollzählig, die beschlagnahmten Chihuahuas aus Rehna, die sich derzeit im Tierheim Roggendorf befinden. Kurz vor den Weihnachtsfesttagen haben Mitarbeiter des Roggendorfer Tierheims 26 verwahrloste Hunde einer beliebten, kleinbleibenden Rasse aus den engen Räumlichkeiten einer Züchterin aus Rehna gerettet und in Sicherheit gebracht 8SVZ berichtete). Am 30. Dezember und am 1. Januar kamen nun weitere 13 Welpen von den beiden damals noch trächtigen Hündinnen auf die Welt. Damit hat sich ihre Zahl auf insgesamt 39 erhöht. Und die warten nun auf ihre Vermittlung an entsprechende Frauchen oder Herrchen. „Wir schauen uns die Interessenten aber ganz genau an. Wir wollen auf keinen Fall, dass die Tiere zu irgendwelchen vermeintlichen Tierfreunden kommen, die sie in der Handtasche tragen“, sagt Maike Jessen.

Bisher haben sich laut Aussage der Kassenwartin des Tierschutzvereins, der das Heim betreibt, zwei erfolgreiche Vermittlungen angebahnt. „Die Interessenten waren bereits mehrfach hier und haben mit den Hunden Kontakt gehabt. Die werden die Tiere wohl demnächst mitnehmen“, ist sich die junge Frau, die im Berufsleben als Polizistin arbeitet, sicher.

Das ist auch Voraussetzung für die Abgabe der Chihuahuas sowie aller anderen Hunde und Katzen: Dass sich die neuen, potenziellen Besitzer Zeit nehmen, bereits im Vorfeld versuchen zu dem Tier eine gewisse Beziehung aufzubauen.

Um gerade dieser unverhofft großen Hundezahl der Moderasse Chihuahua gerecht zu werden und sie möglichst schnell in geeignete Hände zu vermitteln, führt das Tierheim eine spezielle Sprechstunde durch: Am kommenden Sonnabend, den 7. Januar stehen in der Zeit zwischen 12 und 16 Uhr Ansprechpartner bereit. „Drei Mitglieder des Vorstands beantworten alle Fragen rund um die Chihuahuas und ihre Vermittlung“, sagt Maike Jessen. Die junge Frau weist auch noch einmal darauf hin, dass einige der Tiere aufgrund der damaligen Haltungsbedingungen teilweise noch etwas verhaltensgestört sind.

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