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Windeignungsgebiete in Nordwestmecklenburg : CDU will Kriterien festlegen

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In der Diskussion um die Ausweisung von Windeignungsgebieten spricht sich die CDU im Kreistag von Nordwestmecklenburg für eine Beteiligung aller Betroffenen aus. Das erklärte die Fraktion am Wochenende.

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erstellt am 17.Jun.2013 | 10:41 Uhr

Nordwestmecklenburg | In der Diskussion um die Ausweisung von Windeignungsgebieten spricht sich die CDU-Fraktion im Kreistag von Nordwestmecklenburg für eine Beteiligung aller Betroffenen aus, erklärte die Fraktion am Wochenende.

In einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung werde der Regionale Planungsverband deshalb gebeten, die Beschlussfassung zu verschieben, hieß es. Gleichzeitig solle der Wirtschaftsausschuss des Kreises Kriterien erstellen. "Das Land plant die Erweiterung bzw. Schaffung neuer Eignungsräume für Windenergieanlagen. Diese Entscheidung wird Einschnitte in die Landschaft bedeuten und einige Bürger direkt betreffen. Deshalb brauchen wir eine vernünftige Einbindung aller Betroffenen und mehr Zeit für eine Stellungnahme", erklärte Fraktionsvorsitzende Thomas Grote.

So gibt es beispielsweise in Rieps Streit darüber, wie die Gemeinde sich verhalten soll. Ein angrenzendes Gebiet wurde als mögliches Windeignungsgebiet ausgewiesen. Einwohner gründeten daraufhin eine Interessengemeinschaft, um zu verhindern, dass die Gemeindevertreter beschließen, an der Errichtung von acht Windkraftanlagen im Gemeindedreieck Rieps-Thandorf-Schlagsdorf mitzuwirken. Mittlerweile hat man sich auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe verständigt.

Die CDU- Fraktion schlägt nun ganz konkreteBedingungen vor: "Als Kriterien für die Ausweisung schlagen wir unter anderem vor, dass Eignungsgebiete nur im Einvernehmen mit der zuständigen Gemeinde ausgewiesen werden können. Der Mindestabstand zur Wohnbebauung und zu Splittersiedlungen soll 1500 bzw. 1300 Meter betragen.

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