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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. November 2017 | 01:34 Uhr

Investition : Carlower zieht es auf die Bühne

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Bauprojekt wird bis Ende Oktober umgesetzt. Leader-Förderung für weitere regionale Vorhaben in Aussicht

von
erstellt am 13.Sep.2016 | 05:00 Uhr

An der Carlower Kirche haben die Arbeiten zum Bau einer Festbühne an der Kirche begonnen. Das Vorhaben kostet mehrere zehntausend Euro und wird finanziell gefördert. Die Eigenmittel für das Bühnenprojekt sollen vom Kulturkreis und der Kirchgemeinde getragen werden. Die Gemeindevertretung hatte im Mai grünes Licht für den Bau gegeben. Von sechs anwesenden Kommunalpolitikern hatten damals drei mit Ja gestimmt. Es gab zwei Enthaltungen und eine Nein-Stimme.

Bürgermeister Norbert Baumann verfolgt nach umfangreichen und auch kritischen Debatten in der Planungsphase den Baufortschritt aber mit Zuversicht: „Alle Genehmigungen liegen vor. Ich gehe davon aus, dass in zirka drei Wochen die eigentliche Bühnenkonstruktion angeliefert wird“, sagt der Bürgermeister. Gefördert wird das 63 000 Euro teure Projekt über die Leader Aktionsgruppe Mecklenburger Schaalseelregion mit rund 50 000 Euro. Die verbleibenden Mittel teilen sich die Initiatoren Kulturkreis Carlow und die Kirchgemeinde. „Wir als Gemeinde geben das Grundstück und werden nach Abschluss der Arbeiten eine Nutzungsvereinbarung mit dem Kulturkreis abschließen“, so Baumann. Nach Auskunft der bauausführenden Firma Stern-Bau Carlow ist mit einem Abschluss der Arbeiten Ende Oktober zu rechnen. Aktuell laufen die Arbeiten am Fundament des sechs mal zwölf Meter großen Bühnenwerkes. Entgegen ersten Vorstellungen wird diese als Kulturpunkt über keine sanitären Anlagen verfügen. Da müsse man sehen und abwarten, so Baumann weiter. Letztlich wir das Projekt Festbühne nun rund 40 000 Euro günstiger – beinhaltet aber den Bühnenbau, die Zuwegungen und die Lampentechnik. Die bauausführende Firma hält eine Übergaben für „Ende Oktober für realistisch“, heißt es gegenüber der SVZ.

„Carlows bewegliche Bühne ist eines von aktuell 29 Projekten, die sich in der Region in der Umsetzungsphase befinden“, sagt Madeleine Kusche als Projektmanagerin der Mecklenburger Schaalseeregion. Aktuell arbeite das Gremium an der Auswahl neuer kommunaler und privater Vorhaben, die in 2017 für eine finanzielle Förderung in Frage kommen. „Zirka 40 befinden sich in der Bewerbung. Ich gehe davon aus, dass wir mit 30 und 35 Ideen in die Bewertung gehen. Darunter befinden sich Kinderspielplätze, Wegebau, das Grenzhus in Schlagsdorf, die Empfangshalle am Kloster Rehna, der Schulhof Schlagsdorf, die Pfarrscheune Rehna oder barrierefreie Angebote auf dem Arche-Hof Kneese.

„Bei der jüngsten Bereisung war es möglich, laufende Initiativen in Augenschein nehmen zu können. Darunter Bildungsräume in der Jugendbegegnungsstätte Groß Thurow, die Waldkita Klein Hundorf mit Wünschen nach einer Küche und Hofladen oder der Fahrradrastplatz Kirche Groß Salitz“, sagt Kusche.

 

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