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Freiwillige Feuerwehr : Carlower haben neues Löschfahrzeug

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der alte Robur wurde im Internet versteigert.

svz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 07:58 Uhr

Die freiwillige Feuerwehr von Carlow hatte allen Grund zum Feiern. Im Beisein der Sponsoren, befreundeter Wehren aus Krummesse, Neustadt/Holstein und den Wehren des Amtsbereichs stellten die Carlower Kameraden ihr neues Löschfahrzeug in den Dienst. „Der alte LO Robur von 1980 entsprach lange nicht mehr den heutigen Ansprüchen“, begründet Wehrführer Heiko Hollinger die Neuanschaffung. Seit 2012 war klar, dass der LO, dessen Technik zum Teil noch älter war als das Fahrzeug selbst, ausgewechselt werden musste. „Es durften nur vier Mann mitfahren, es gab keinen eigenen Wassertank, aus dem die Löscharbeiten bis zum Anschluss an den Hydranten gespeist werden können“, so Hollinger. Der jetzt in den Dienst gestellte Mercedes 1224 ist kein Neufahrzeug. Die dafür erforderlichen 300 000 Euro würden die Gemeindekasse sprengen. Auch ein bereits überholtes Gebrauchtfahrzeug hätte immer noch 80 000 Euro gekostet.

Die Wahl fiel auf einen im vergangenen Jahr von der Hamburger Feuerwehr zum Verkauf angebotenen Löschzug Baujahr 1995. Rund 26 000 Euro kamen dafür aus der Gemeindekasse. „Die Kameraden haben 350 Stunden Eigenleistung erbracht, die restlichen Kosten haben Förderverein und Sponsoren übernommen.“ Unter anderem für eine neue Lackierung, ein passendes Stromaggregat, die Reparatur des Wassertanks. Künftig können neun Feuerwehrleute mit dem Löschfahrzeug zum Einsatz fahren und dank des 1600 Liter fassenden Wassertanks vor Ort sofort mit den Löscharbeiten beginnen.

Bereits im vergangenen Jahr angeschafft wurde das neue Rettungsboot. Der stellvertretende Wehrführer Hendrik Pautz ist froh darüber: „Die Wassereinsätze nehmen zu. Das 45 Jahre alte Schlauchboot war leck. Es musste jeden zweiten Tag aufgepumpt werden und war nur mit dem Paddel zu bewegen.“

Während das Spanferkel seinen leckeren Duft verbreitete, taufte Hollinger das Boot nach einem verdienten Kameraden „Luie“. Dort, wo der Außenbordmotor sitzen soll, klafft noch eine Lücke. „Der wird angeschafft, sobald wir genügend Spendengelder dafür zusammen haben.“ Bis dahin wird auch Luie noch gerudert werden müssen.


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