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Neubau oder Ausbau? : Carlow investiert in Grundschule

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gemeinde berät über Möglichkeiten für Um- oder Ausbau / Auch ein neues Gebäude kommt in Frage

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 23:34 Uhr

Wie soll es weitergehen mit der Kleinen Grundschule in Carlow? Ausbau, Umbau oder Neubau?

Die Gemeindevertretung hat ein Architekturbüro beauftragt, diese Frage zu klären. Auf der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März sollen die Entwürfe vorgestellt werden.

„Es gibt drei Möglichkeiten“, sagt Bürgermeister Norbert Baumann. „Entweder wird die Schule so umgebaut, dass wir die notwendigen Kapazitäten erhalten.“ Das heißt Fachkabinette, Computerraum, eine Speiseraum und der Hort müssen Platz finden. Dazu könnte, sagt Baumann, der Dachboden ausgebaut werden.

Variante zwei: Die Schule wird instandgesetzt und der Hort kommt in einem neuen Anbau unter.

Oder: Die Gemeinde baut eine neue Schule.

Wofür sich Carlow entscheidet, hängt auch von den zu erwartenden Kosten ab. „Alleine kann die Gemeinde das Projekt nicht finanzieren“, sagt der Bürgermeister. Deshalb sollen Fördermittel eingeworben werden. Doch für jede Variante gibt es unterschiedliche Fördertöpfe und die Gemeinde muss einen unterschiedlich hohen Eigenanteil leisten.

Für Carlow ist die Schule eine Investition in die Zukunft. Zurzeit läuft das Verfahren für den Bebauungsplan Schönberger Straße. „Das muss man im Zusammenhang sehen“, sagt Bürgermeister Baumann. „Wenn hier junge Familien bauen wollen, können wir auch sagen, wir haben eine Kita und eine Schule.“ Das sei ein Standortvorteil.

Und in Sachen Schülerzahlen sieht es bis 2020 gar nicht so schlecht aus für die Kleine Grundschule auf dem Lande. Die Kita ist voll ausgelastet und für das neue Schuljahr gibt es für Klasse 1 schon 14 Anmeldungen. Das würde reichen.

Als Kleine Grundschule auf dem Lande genießt Carlows Einrichtung einen Sonderstatus. Damit sollen Schulen, deren Bestand aufgrund rückläufiger Schülerzahlen gefährdet ist, fortbestehen können. Doch dafür müssen von Klasse 1 bis 4 mindestens 40 Kinder die Schule besuchen. Das schafft die Kleine Grundschule. „Wir haben als Gemeinde beschlossen, die Schule bis 2020 auf jeden Fall halten zu wollen“, sagt Baumann. Was danach kommen wird, wisse er nicht.

Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde einen Hortraum im Gebäude eingerichtet. Davor wurden Bibliothek und Musikraum erneuert und Computer angeschafft. Daneben gab es auch immer kleinere Arbeiten wie die Dämmung und Reparatur der Dachrinnen.

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