Problem: Land reicht weniger Geld zur Finanzierung aus : Busunternehmen dünnen ihre Fahrpläne aus

<fettakgl>Kfz-Schlosser Rainer Schulz </fettakgl>übernimmt die technische Wartung für den  Fuhrpark, damit  nicht nur mit Fahrplanänderung am 6. August  die Busse pünktlich vom Betriebshof in Gadebusch rollen.<foto>volker bohlmann</foto>
Kfz-Schlosser Rainer Schulz übernimmt die technische Wartung für den Fuhrpark, damit nicht nur mit Fahrplanänderung am 6. August die Busse pünktlich vom Betriebshof in Gadebusch rollen.volker bohlmann

Mehrere Busunternehmen werden zum neuen Schuljahr 2012/2013 Fahrplanänderungen vornehmen. Das zieht Veränderungen auf einzelnen Strecken nach sich, reduziert das Angebot für die Bürger auch in Nordwestmecklenburg.

svz.de von
25. Juli 2012, 07:31 Uhr

Gadebusch | Mehrere Busunternehmen werden zum neuen Schuljahr 2012/2013 Fahrplanänderungen vornehmen. Dies teilt der Eigenbetrieb Nahverkehr Nordwestmecklenburg als Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis jetzt mit. Das zieht Veränderungen auf einzelnen Strecken nach sich, reduziert sich das Angebot für die Bürger.

Die Veränderungen treten mit Beginn des Schulunterrichtes ab dem 6. August in Kraft. Betroffen sind folgende Unternehmen: SGS Bus &amp; Reisen GmbH Schwerin (0385-485 37 32 ; www.sgs-busundreisen.de); Grevesmühlener Busbetriebe GmbH (03881-78 88 10; www.grevesmuehlenerbusbetriebe.de) sowie die Busbetriebe Wismar Regio/Stadt GmbH (03841-21 39 67 oder 03841-79 04 40; www.bbw-wismar.de). Vom 10. September an wird darüber hinaus auch der Nahverkehr Schwerin (0385-399 02 22; www.nahverkehr-schwerin.de) Fahrplanänderungen vornehmen.

Die neuen Fahrpläne können in den jeweiligen Bussen und bei den Verkehrsbetrieben käuflich erworben werden. Des Weiteren werden zum Fahrplanwechsel die Aushänge in den betroffenen Haltestellen ausgetauscht.

Wie Andreas Helms, Geschäftsführer des Unternehmens SGS Bus und Reisen Schwerin GmbH, gestern im Gespräch mit der SVZ in Gadebusch sagte, erfolgen die Fahrplananpassungen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit auf die unter anderem vom Land vorgegebenen Rahmenbedingungen. Helms: "Es gibt finanzielle Kürzungen des Landes im Bereich der Leistungen im Schienenersatzverkehr und bei Busförderungen, die auf Null geht." Darüber hinaus müsse die Höhe der Personalaufwendungen aus den Tarifabschlüssen ebenso eine Berücksichtigung erfahren. "Wir haben die Fahrpläne durchgeforstet, die Nutzung einzelner Verbindungen analysiert und das Angebot deutlich reduziert", so Helms. Grundsätzlich erfolge die Ausrichtung des Öffentlichen Personennahverkehrs weiterhin am Schülerbusverkehr.

"Es ist nicht das Ziel, die Fahrgäste zu verärgern", so Helms, aber man müsse das Busangebot an die wirtschaftlichen Rahmenbedingen anpassen.

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