zur Navigation springen

Gadebusch : Burgseebrücke: Der Bau verzögert sich

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gittermatten sollen Tragfähigkeit verbessern / Fertigstellung Mitte November

von
erstellt am 06.Okt.2015 | 23:30 Uhr

„Die Metallbau- und Schweißarbeiten werden wir heute beenden. Anschließend erfolgt die Arretierung der Brücke mit dem Angleichen der Zuwegung“, sagt Heinz Mika. Der Chef der SWT-Wassertechnik Tribsees packt selbst mit an, wenn es um die Fertigstellung von Gadebuschs Wahrzeichen geht.

Die knapp 40 Meter lange Brücke steht seit einigen Tagen inklusive Sicherheitsgeländern auf zwölf Stahl-Pfählen. „Diese sind zwischen 18 und 24 Metern tief in den Boden gerammt“, so Mika.

Der bislang zügige Bauablauf freut die Verantwortlichen in der Stadt Gadebusch. Dennoch wird es nun eine Verzögerung von zirka zwei Wochen geben. „Die Statiker konnten nachweisen, dass die im Zertifikat ausgewiesenen Werte nicht eingehalten werden können“, so Bauamtsmitarbeiter Holger Saupe. Konkret geht es um die Stabilität des fünf Zentimeter starken Kunststoffbodenbelages, der möglicherweise bei einer Punktbelastung nicht hätte dauerhaft bestehen können. Und das obwohl die Brücke bereits über eine Tragkonstruktion mit Auflagen im Abstand von 70 Zentimetern verfügt.

Nach Angaben von Holger Saupe wird der Übergang der Brücke nun mit einer Stahlmattenkonstruktion versehen. „Darauf werden wir dünnere Kunststoffbohlen montieren lassen“, so Saupe.

Die Herstellung der Gitterroste nimmt ein Zeitfenster von zirka fünf Wochen ein. Stadtoberhaupt Ulrich Howest rechnet nun mit der Anlieferung der Bauteile zwischen Anfang und Mitte November. „Daraus ergibt sich ein Fertigstellungstermin des Bauwerkes für Mitte November“, so Howest. Somit dürfte sich das angedachte Fest zur Eröffnung der neuen Burgseebrücke um zwei Wochen verschieben.

Heinz Mika und sein Team werden bis dahin den Anschluss der weiß lackierten Burgseebrücke an das Wegenetz ermöglichen. Folglich dürften dann Herbst- und Winterspaziergänge als Rundweg oder kurze Verbindung ins Stadtzentrum wieder möglich werden. Die Burgseebrücke ist seit August 2014 gesperrt. Die Baukosten belaufen sich auf zirka 300 000 Euro.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen