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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

12. Dezember 2017 | 15:20 Uhr

Jugendcamp : Brot für die Welt aus Vietlübbe

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kirchgemeinde Vietlübbe lud junge Leute zum Camp „5000 Brote“ ein

Ihr Wissen über die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in der Welt haben rund 40 Jugendliche während eines Konfirmandencamps auf dem Gelände des Vietlübber Pfarrhauses erweitert. Im Rahmen der Aktion „5000 Brote“ nutzten sie am Wochenende Präsentationen und Kreativworkshops, um sich ein Bild über die Armut auf der Welt zu verschaffen.

Bereits am Freitagabend fanden sich einige Jugendliche in der Gadebuscher Backstube von Bäckermeister Hans-Ulrich Klug ein, um etwa 65 Brote zu backen. Die wurden nach den unterschiedlichsten Gottesdienste der umliegenden Gemeinde verkauft. „Das Brot steht im Mittelpunkt unseres Camps. Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, etwas zu essen zu haben und es selbst herzustellen“, erzählte Pastorin Irene de Bor. Sie, Diakon Matthias Krause, Gemeindepädagoge Steffen Nowak und der kirchliche Verantwortliche für Kinder- und Jugendarbeit Dieter Ruschke leiteten das Camp, wurden aber von sogenannten Teamern unterstützt. Einer von ihnen ist der 16-jährige Tim Dannenberg aus Drieberg-Hof. Selbst als Konfirmand schon in der Vietlübber Kirche vor zwei Jahren schon Erfahrung über die Armut auf der Welt sammelnd, engagierte er sich jetzt für das Camp. „Es ist toll, Erfahrung zu sammeln und gleichzeitig weiter geben zu können“, sagte der Zehntklässler. Sein Traum wäre es, später als Diakon arbeiten zu können. Doch nach seinem zehnten Schuljahr zieht es ihn zunächst in die Ausbildung zum Verwaltungsangestellten. „Diakon wäre eine tolle Sache gewesen, hat aber noch nicht geklappt“, erzählte der 16-Jährige. Dennoch macht Tim Dannenberg die Arbeit in der Kirchgemeinde Spaß und so betreute er eine der vier Gruppen, die sich u. a. mit dem Thema Essen, wo es her kommt und warum es überhaupt Hunger auf der Welt gibt, beschäftigte.

„Den Jugendlichen hat es Spaß gemacht. Und am Abend konnten sie sich dann in Kreativworkshops auch noch einmal aktiv beteiligen und eigene Erfahrungen sammeln“, erzählte Pastorin Irene de Bor. Apfel- und Birnensaft pressen, Fackeln bauen, Brotkörbe flechten, Schmuck herstellen und selbst noch einmal Brot backen standen zum Abschluss auf dem Programm.

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