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Nach Feuer-Drama in Schönfeld : Brandopfer sagen Danke für die Hilfe

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ehepaar verlor durch die Flammen sein Zuhause und erhielt von vielen Menschen Unterstützung

von
erstellt am 22.Feb.2017 | 04:45 Uhr

Vier Wochen nach einem verheerenden Wohnhausbrand in Schönfeld hat das betroffene Ehepaar sich erstmals öffentlich für die anschließende Hilfe und Unterstützung bedankt. Dass es in der heutigen Zeit eine solche Welle der Solidarität gebe, hätten die Beiden nicht für möglich gehalten. „Dafür möchten wir Danke sagen bei unseren Kindern, Freunden, Verwandten, Bekannten, Kollegen und Arbeitgebern sowie der Gemeinde und den Einwohnern. Fast das ganze Dorf hat uns geholfen. Unseren Dank richten wir auch an die Feuerwehrleute, die im Einsatz waren“, sagten die beiden Schönfelder der SVZ. Unterstützung hätten sie in der schweren Zeit auch vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mühlen Eichsen sowie einem Möbelhaus erhalten, das dem Paar unter anderem Leihmöbel zur Verfügung stellt. Hilfe kam sogar aus dem Nachbar-Kreis Ludwigslust-Parchim und Schwerin.

In der Nacht zum 22. Januar hatten die beiden Schönfelder mit ansehen müssen, wie ihr Zuhause und ihre Autos ein Raub der Flammen wurden. „Uns ist damals quasi nur das geblieben, was wir anhatten. Vieles aus unserem Haus konnten wir nach dem Feuer nicht mehr benutzen“, verdeutlicht der Familienvater. Inzwischen lebt er zusammen mit seiner Frau in einer Unterkunft bei Schwerin. Ob die Beiden nach den traumatischen Erlebnissen jemals wieder nach Schönfeld zurückkehren werden, ist ungewiss.

Nach dem Feuer hatte die Staatsanwaltschaft Schwerin den Schaden auf mindestens 200 000 Euro geschätzt. Das Amtsgericht Schwerin ordnete gegen einen 33-jährigen Mann Untersuchungshaft an. Er steht im Verdacht, für die schwere Brandstiftung in Schönfeld verantwortlich zu sein.  

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