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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. November 2017 | 11:30 Uhr

Wismar : "Bounty" und Buddelschiffe zu sehen

vom

Aussteller und Organisatoren vom Wismarer Club Maritim müssen sich sputen. Denn an diesem Wochenende beginnt der 2. öffentliche Veranstaltungs-Höhepunkt in diesem Jahr: die 6. Schiffsmodellbau-Ausstellung im Wassertor.

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erstellt am 13.Apr.2012 | 10:34 Uhr

Wismar | Aussteller und Organisatoren vom Wismarer Club Maritim müssen sich sputen. Denn an diesem Wochenende beginnt der 2. öffentliche Veranstaltungs-Höhepunkt in diesem Jahr: die 6. Schiffsmodellbau-Ausstellung im Wassertor. Dabei stehen am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 16 Uhr der Turmsaal und die Kajüte wieder ganz im Zeichen maritimer Geschichte. Eintritt wird nicht erhoben, doch es steht jedem Besucher frei, einen kleinen Obolus für die weitere Unterstützung der überwiegend öffentlichen Clubarbeit zu hinterlassen. "Ja, die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren", bestätigt Organisator Gerhard Zamzow. Unterstützung erhält er durch die Clubvorstandsmitglieder Udo Grevesmühl und Dieter Zipperer. Denn er selbst hat seit dem 1. April wieder seinen täglichen Gratis-Job als Segelbetreuer für die Hansestadt aufgenommen.

Bisher haben mehr als 20 Aussteller mit den verschiedensten Objekten ihre Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert. Zudem wird es wieder eine Rubik Marinemalerei geben. Angemeldet haben sich dazu bisher Jörg Sültmann aus Boiensdorf und Siegfried Martin aus Wismar. "Auf jeden Fall dürfen wir davon ausgehen, dass alle Räumlichkeiten wieder mit interessanten Ausstellungsobjekten bestückt sein werden", ist Zamzow jetzt bereits überzeugt. Der Kapitän im "unruhigen" Ruhestand geht erneut mit Beispiel voran und präsentiert diesmal seine "Bounty" en miniatur komplett fertig gestellt. Das Modell des einstigen Frachters "Malchin", den er selbst längere Zeit navigierte, fehlt ebenso nicht.

Treue Aussteller der Region zwischen Grevesmühlen, Tarnewitz und Boltenhagen sind ebenfalls wieder dabei. So auch Jürgen Kubatz aus dem nahen Ostseebad. Der passionierte Modellbauer war in der jüngsten Vergangenheit insbesondere durch seine Buddelschiffbau-Aktivitäten im Super XXL-Format bekannt geworden. So gelang es ihm im Vorjahr unter anderem, die komplette Steganlage mit Booten und Netzschuppen der Tarnewitzer Fischer in einem langen Glasbehältnis unterzubringen. "Auf jeden Fall bringe ich wieder etwas Neues aus meinem Bestand mit", so die Auskunft von ihm. Was, das sollen die Besucher vor Ort ruhig selbst entdecken.

Annahme aller Ausstellungsstücke ist Freitag, der 13. April ab 16 Uhr vor dem Eingang zum Wassertor. "Wer sich also noch kurzfristig entschließt, etwas aus seinem maritimen Fundus beizusteuern, kann dies gern tun", heißt es aus dem Wassertor. "Aber schön vorsichtig sein beim Transport, wegen des berüchtigten Pechdatums", rät Ex-Fahrensmann Zamzow mit leicht spaßigem Unterton. Wer schon etwas früher dort ist, wird von ihm auch nicht abgewiesen, so ein weiterer Hinweis.

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