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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

12. Dezember 2017 | 03:53 Uhr

Karneval in Krembz : Blutüberströmt zum Fasching

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Krembzer feiern beschwingte Party im Dorfgemeinschaftshaus mit den skurrilsten Kostümen

svz.de von
erstellt am 21.Feb.2016 | 23:59 Uhr

Mit Kunstblut an den Schläfen, auf dem Hochzeitskleid und am Gewand des dazugehörigen Pastors wurde am Wochenende auf skurrile Weise der Fasching im Krembzer Dorfgemeinschaftshaus gefeiert.

„Das ist mein originales Brautkleid“, erklärte Claudia Bendlin, die sich zusammen mit dem Neustrelitzer David Schwichow und dem Krembzer Alexander Löwe stundenlang auf den Faschingsabend des Krembzer Dorfclubs vorbereitet hatte. „Das hat gut zwei Stunden gedauert“, erklärte Claudia Bendlin, die wie alle anderen Feiernden weit bis nach Mitternacht durchhielt, um zu feiern.

Viele Gedanken um seine Verkleidung hatte sich auch der Krembzer Wehrführer Sven Barz gemacht. Zusammen mit Frau Cornelia wurde den mittelalterlichen Musketieren alle Ehre gemacht. Beide hatten sich das Kostüm extra für diesen Abend gekauft. „Wenn ich schon zum Fasching gehe, dann will ich mich auch verkleiden. Alles andere hätte keinen Sinn“, erklärte Sven Barz. Mehr als eine Stunde hätten er und seine Frau gebraucht, um sich wie D’Artagnan, Athos, Porthos oder Aramis zu kleiden. Dafür kam am Ende fast eine Kopie der vier Haudegen heraus.

Zum fünften Mal hatte der Dorfclub nach einer mehrjährigen Pause wieder zum Fasching eingeladen. Die Gäste nahmen es gerne an und kleideten sich mit den verrücktesten Kostümen. „Zwar kamen in der Vergangenheit mehr Leute, aber Spaß macht es trotzdem. Allerdings sind wir froh, dass uns die Gemeinde bei diesem Fest unterstützt, sonst würde sich das nicht rechnen“, erklärte Regina Kipp. Der aus acht Mitgliedern bestehende Dorclub habe einer Bitte der Jugend nachgegeben, den Fasching nach vielen Jahren Pause wieder ins Leben zu rufen. Das Ergebnis ließ sich dennoch sehen, denn sowohl Fred Feuerstein und Super Mario als auch vergangene Diktatoren, Piraten oder Indianer kamen in das Dorfgemeinschaftshaus, um miteinander zu feiern und zu tanzen.

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