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Brandanschlag in Rehna : Betrunkener will Mehrfamilienhaus abfackeln

vom

In Rehna hat ein 31-Jähriger versucht, mit einer selbstgebauten Fackel ein Haus in Brand zu setzen - ist eine Privatfehde der Grund für den Anschlag?

svz.de von
erstellt am 02.Mär.2017 | 15:35 Uhr

Aufregung in der Bülower Straße in Rehna: Dort soll ein 31-jähriger Mann mit einer selbstgebauten Fackel versucht haben, ein Mehrfamilienhaus in Brand zu setzen. Er legte an der Außenseite der Haustür die brennende Fackel ab, die wenig später von einem Mieter des Hauses gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand. Die Freiwillige Feuerwehr Rehna musste nicht ausrücken.

Der Tatverdächtige wurde in der vergangenen Nacht noch vor Ort festgenommen. Die Polizei ermittelt gegen den 31-Jährigen wegen schwerer Brandstiftung. „Er war zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert“, sagte Rainer Fricke vom Polizeipräsidium Rostock. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe.

Nach SVZ-Informationen liegen derzeit keine Haftgründe wie Flucht-, Wiederholungs- oder Verdunkelungsgefahr gegen den Mann vor. Das bedeutet, dass der 31-Jährige spätestens heute wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden könnte. Die Ermittlungen  der Polizei  dauern aber an.

Bewohner des Hauses gaben sich am Morgen nach dem Brandanschlag zugeknöpft. „Dazu möchte ich nichts sagen. Es gab hier schon genug Stress“, sagte ein Hausbewohner der Schweriner Volkszeitung. Eine mögliche Privatfehde könnte die Ursache für den Brandanschlag sein. 

Das Gesetz sieht im Fall der schweren Brandstiftung eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr vor.  In minder schweren Fällen kann eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren verhängt werden.

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