Betrunkener Fahrer pöbelt

Gadebuscher Polizeibeamte wurden bei Unfallaufnahme beleidigt und bedroht

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15. Januar 2019, 08:05 Uhr

Da wollte ein betrunkener Autofahrer nach einem Unfall wohl unerkannt davonkommen: Streifenbeamte des Polizeireviers Gadebusch entdeckten Sonntagnacht ein verunglücktes Fahrzeug in der Stepenitzer Straße von Gottmannsförde. Das Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen, einen drei Meter tiefen Abhang herunter gefahren und dort auf der Seite liegen geblieben. Der Fahrer hatte seinen Wagen offenbar über die Beifahrerseite verlassen, die Tür abgeschlossen und sich vom Unfallort entfernt.

Bei der Suche fanden die Polizisten, nur wenige hundert Meter vom Ort des Geschehens entfernt, einen offensichtlich betrunkenen Mann, der sich hinter einer Holzmiete versteckt hatte. Wie die Polizeibeamten feststellten, handelte es sich dabei um den Fahrzeughalter. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 38-Jährigen ergab einen Wert von 1,67 Promille.

Während die Polizisten den Mann befragten, wurde dieser zunehmend aggressiv. Er drohte, in den Streifenwagen zu urinieren und kündigte an, auch die Beamten nicht zu verschonen. Als er begann, seine Hose zu öffnen und die Polizisten zunehmend beleidigte, legten diese ihm Handschellen an.

Auch nachdem der Rettungswagen eingetroffen war, zeigte sich der 38-Jährige wenig kooperativ: Eine medizinische Versorgung lehnte er ab.

Der Unfall und das Verhalten danach werden nicht folgenlos bleiben. Die Polizeibeamten leiteten eine Blutprobenentnahme ein, stellten das Fahrzeug zur Spurensicherung sicher und setzten ein Strafverfahren in Gang. Ermittelt wird auch wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

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