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Gymnasium Gadebusch : Beste Abiturientin ist aus Rehna

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zensurendurchschnitt besser als im Landesdurchschnitt

svz.de von
erstellt am 17.Jul.2016 | 23:05 Uhr

Anna Teegen ist die beste Abiturientin ihres Jahrgangs vom Gymnasium Gadebusch. Die junge Frau kommt aus Rehna und hat ihr Abitur mit der Durchschnittsnote 1,0 abgelegt. „Es gehört sicher auch ein wenig Glück dazu. Dass man die richtigen Lehrer hat und dass man die passenden Fragen und Aufgaben bekommt“, sagt die nun ehemalige Schülerin bescheiden. Seit der siebenten Klasse ist sie auf dieses Gymnasium gegangen, und bis zur zehnten Klasse ist ihr der Unterricht auch noch relativ leicht gefallen. „Aber die letzten beiden Schuljahre musste ich mich wesentlich mehr dahinterklemmen, um das zu erreichen“, so die Jahrgangsbeste. Was sie nun genau mit diesem phantastischen Abitur anfangen wird, weiß sie noch nicht ganz genau. „Wahrscheinlich studieren, am ehesten Biochemie. Göttingen wäre mir am liebsten“, verrät sie.

Auch Johanna Nörenberg hat ihr Abitur mit 1,0 abgelegt, war einzig in dem zugrunde liegenden Punktesystem eine Nuance schlechter als Anna Teegen. Bester männlicher Vertreter ist Frederik Wallner und mit einem Durchschnitt von 1,2 auf Platz drei im schulinternen Ranking. Für diese Leistung bekam jeder der drei Absolventen als Anerkennung einen nagelneuen Tablet-Computer überreicht.

Insgesamt haben 19 der 68 Schüler geschafft, ihren Reifeabschluss mit einer Eins vor dem Komma zu erreichen. Der Gesamtdurchschnitt des Jahrgangs an diesem Gymnasium beträgt genau 2,29. „Darauf sind wir sehr stolz, denn wir liegen damit sogar etwas besser als im Landesdurchschnitt“, freut sich Schulleiter Ingolf Litzner.

Dieser Abend, an dem die Abiturzeugnisse feierlich übergeben wurden, sei ein Tag zwischen zwei Epochen. Von nun an beginne das Leben als Erwachsener, mit allen Rechten und Pflichten sowohl im Berufs- als auch im Privatleben, so Litzner und wörtlich: „Ihr habt nun den höchstmöglichen Schulabschluss erreicht. Damit habt ihr alle Voraussetzungen. Aber ihr werdet Euer gesamtes Leben weiter lernen müssen und im Berufsleben flexibel bleiben.“

Neben den Abiturzeugnissen bekamen einige für besondere Leistungen in Mathematik, Physik und Biologie Stipendien und Mitgliedschaften in den jeweiligen Fachverbänden überreicht.

Für die gute Ausbildung und Unterstützung in allen Lebenslagen bedankten sich die Schulabgänger bei allen, die daran teil hatten – vom Schulleiter über die Fachlehrer und Sozialarbeiter, bis hin zu Hausmeister, Sekretärin, Küchen- und Reinigungskraft. In erster Linie aber auch bei ihren Tutoren, wie die Klassenleiter heute heißen: Das sind die Englisch- und Französischlehrerin Katrin Wöstenberg, die Französisch- und Geschichtslehrerin Natascha Gies sowie Udo Wachtel, Lehrer für Englisch und Russisch.

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