Gadebusch : Besinnliche Zeit bei der Volkssolidarität

Zunächst spielte das Akkordeon-Orchester, anschließend trat der Chor der Volkssolidarität auf.
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Zunächst spielte das Akkordeon-Orchester, anschließend trat der Chor der Volkssolidarität auf.

Senioren aus Gadebusch lauschen Akkordeonmusik und weihnachtlichen Liedern in der Begegnungsstätte

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05. Dezember 2017, 04:45 Uhr

Gerade feierte der Gadebuscher Manfred Flügel seinen 80. Geburtstag. Am Sonntag stand der musikalische Leiter des Chores der Gadebuscher Volkssolidarität wieder vor seinen 24 Mitgliedern und begleitete auf seinem Akkordeon einige Weihnachtslieder in der Begegnungsstätte. Doch die größte Freude bereiteten ihm Gäste aus Mölln. Nachdem das Akkordeon-Orchester „Da Capo“ aus Mölln 2011 das letzte Mal in Gadebusch auftrat, folgten sie nun erstmals wieder der Einladung.

„Dieses Orchester habe ich bis 2014 selbst 15 Jahre lang geleitet. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich aufhören“, erklärte Manfred Flügel. Doch die Möllner hatten Glück. „Jetzt haben sie sogar einen studierten Leiter gefunden“, erklärte Flügel in der Gadebuscher Begegnungsstätte den vielen Gästen aus Gadebusch.

Zuvor begrüßte die Organisatorin des Gadebuscher Chores, Marie-Luise Böck die Besucher in der voll besetzten Begegnungsstätte und stimmte auf die traditionelle Veranstaltung ein. „Die Möllner waren schon acht Mal hier, nun allerdings seit sechs Jahren nicht mehr. Der eine oder andere wird sich vielleicht noch erinnern“, sagte Böck.

Am Ende gab es Lieder, die von den Möllnern und Gadebuscher zusammen vorgetragen und auch von den Besuchern begleitend gesungen wurden. „Wir haben nie zusammen geprobt. Die einen haben in Mölln geübt, wir in Gadebusch. Es wird schon schief gehen“, erklärte Manfred Flügel, der den Gadebuscher Chor ebenfalls seit 23 Jahren begleitet. „Der Chor ist jetzt 41 Jahre alt. Es werden sicherlich noch viele hin zu kommen. Vielleicht findet sich ja jemand, der meine Aufgabe übernehmen möchte“, sagte der 80-Jährige.

Damit auch der Chor weiterhin verstärkt wird, bieten die Frauen jeden ersten Mittwoch im Monat eine öffentliche Probe in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität an. „Es wäre toll, wenn sich uns einige weitere Frauen anschließen. Gerne auch jünger“, sagte Marie-Luise Böck. Zuletzt seien zu ihrer Freude gleich drei Frauen auf einmal neu aufgenommen worden, sagte die organisatorische Leiterin des Chores der Volkssolidarität.

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