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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

24. Oktober 2017 | 13:41 Uhr

Berufung abgewiesen: TSG weiter

vom

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2012 | 10:00 Uhr

Gadebusch | Die Landesliga-Fußballer der TSG Gadebusch dürfen morgen in der zweiten Landespokalrunde gegen die Oberliga-Kicker des FC Anker Wismar antreten. Das Verbandsgericht des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern wies in seiner Sitzung am Mittwoch abend den Berufungsantrag der SG Roggendorf zur Spielwertung der ersten Landespokalrunde gegen die Gadebuscher zurück. "Unserer Meinung nach war der Spieler Jan-Christoph Israel spielberechtigt und hatte einen wirksamen Spielerpass", erklärte der Vorsitzende des Verbandssportgerichtes, Dr. Ralf Schulz. "Die schriftliche Begründung wird die SG Roggendorf am Freitag erhalten. Am Donnerstag wurden der FC Anker Wismar und die TSG Gadebusch über die Austragung ihres Spieles informiert", so Schulz. Da in dieser Instanz keine Revision möglich und das Verbandsgericht das höchste Gremium ist, wird diese Partie mit vier Wochen Verspätung morgen ab 14 Uhr ausgetragen.

Jörg Lenkeit, Vorsitzender der SG Roggendorf, wollte zu diesem Urteil gestern noch nichts sagen: "Ich möchte erst die Urteilsbegründung erhalten und diese lesen. Wir wären aber kaum in Berufung gegangen, wenn wir nicht eine andere Entscheidung erwartet hätten", so der SGR-Chef. Lenkeit geht davon aus, dass sich die Anker-Elf morgen klar gegen Gadebusch durchsetzen wird. Er tippt auf einen 8:2-Sieg für Wismar.

Erleichtert reagierten die Gadebuscher auf die Terminierung des Pokalspiels. "Wir sind froh, dass die Entscheidung endlich vorliegt und freuen uns den FC Anker Wismar morgen begrüßen zu dürfen", erklärte Gadebuschs Fußballabteilungsleiter Günther Manegold.

Wenn auch mit einer Menge Missmut, begrüßte auch Timo Lange, Trainer des FC Anker Wismar, die Entscheidung: "Einerseits sind wir froh, nun endlich spielen zu können, andererseits finde ich es unmöglich, so eine Entscheidung erst zwei Tage vor dem Spieltermin bekannt zu geben", so Lange. Doch der Coach hat seine Mannschaft auf das Spiel bestens vorbereitet. "Wir haben uns die Woche über mit diesem Spiel beschäftigt und werden mit der bestmöglichen Besetzung antreten. Wir wollen in die nächste Runde und nur darum geht es", so der Anker-Trainer. Der hat allerdings noch schlechte Erinnerungen an seinen letzten Besuch in Gadebusch. Vor drei Jahren weilte er mit dem FC Anker Wismar ebenfalls zum Pokalspiel in Gadebusch, gewann nach der Verlängerung 3:0, doch schon in der regulären Spielzeit trafen die Wismarer drei Mal. "Der Schiedsrichter hatte wohl seine ei gene Auffassung vom Spiel. Die Begegnung vergisst man so schnell nicht", ist Timo Lange gewarnt. Wenn es morgen in die Partie geht, zähle nur ein Sieg.

Allerdings kommt es morgen nicht nur in Gadebusch zu einem Spiel. Die Landesklasse-Elf der TSG muss zu einem vorgezogenen Spiel antreten und spielt um 15 Uhr beim Mecklenburger SV um die nächsten Punkte. Dieses Spiel wurde aus dem Dezember vorgezogen, um schlechten Witterungsbedingungen zuvorzukommen.

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