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Noble Vermieter in Gadebusch : Begrüßungsgeld fürs Jubiläumsbaby

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Zum 250. Mal öffnet die Wohnungsgesellschaft Radegast GmbH ihre Schatulle für einen Willkommens-Bonus in Höhe von 100 Euro

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erstellt am 22.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Sie ist noch nicht einmal vier Wochen auf dieser Welt, doch schon steht Theresa im Mittelpunkt. Denn die Tochter der beiden Gadebuscher Cindy und Christian Holtz ist ein Jubiläumskind. Sie ist das 250. Baby, für das die Wohnungesgellschaft Radegasttal (WGR) ein Begrüßungsgeld in Höhe von 100 Euro zahlt. Darüber hinaus gab es aus diesem Anlass für Theresa eine Rassel, einen Teddy, einen Halbmond und Sterne aus Plüsch. Sowie jede Menge Windeln, die auf den ersten Blick wie eine zweistöckige Torte aussahen.

Dass eine Wohnungsgesellschaft ein Begrüßungsgeld zahlt, ist keine Selbstverständlichkeit, im Fall der WGR aber fast schon Tradition. Im Juni 2002 öffnete das kommunale Unternehmen erstmals die Schatulle für die Auszahlung eines Babybegrüßungsgeldes – in jenem Jahr konnte die WGR auch ihr zehnjähriges Bestehen feiern. „Da Babys nunmal Geld kosten, wollten wir einen kleinen Anteil leisten und jungen Eltern unter die Arme greifen“, sagt WGR-Chefin Heike Post rückblickend. Besonders häufig geschah dies im Jahr der Olympischen Sommerspiele 2008, als 23 Babys für einen Rekord beim WGR-Begrüßungsgeld sorgten. Alles andere als rekordverdächtig verlief das Jahr 2013, als die WGR nur 13 Baby-Glückwunschkarten auszustellen brauchte.

Besonders eilig hatte es das 250. Jubiläumsbaby übrigens nicht, um geboren zu werden. Elf Tage nach dem eigentlichen Termin kam es am 28. Januar um 01.40 Uhr in Schwerin auf die Welt. Dabei wog das Baby 3810 Gramm und war 54 Zentimeter groß. Innerhalb weniger Minuten entschieden sich die Eltern dann für den Namen Theresa statt für Paula, Thea, Emilia, Marie, Carolin oder Julia. Nicht mehr benötigt wurde mit Nico der einzige Vorschlag für einen Jungsnamen. „Dabei sprachen die Zeichen eigentlich für die Geburt eines Jungen. Aber wir wollten bis zum Schluss nicht wissen, was es denn nun wird“, verrät Cindy Holtz.

Zu sehen waren die glücklichen Eltern übrigens schon einmal in der SVZ. Das war im Juli des Jahres 2014. Damals gaben sich der Mitarbeiter der Gadebuscher HSE Haustechnik GmbH und die Geschäftsführungs-Assistentin der e.dat GmbH als erstes Paar überhaupt in der Gadebuscher „Station Burgsee“ das Ja-Wort. Möglich wurde dies, da der Historische Bahnhof eine offizielle Außenstelle des Gadebuscher Standesamtes ist.

 

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