Verkehr : Baustellen bremsen Autofahrer aus

Zu einem Baustellenland inklusive Staugefahr wird in den nächsten Wochen die Region.  Grafik: svz
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Zu einem Baustellenland inklusive Staugefahr wird in den nächsten Wochen die Region. Grafik: svz

Land, Kreis und Bahn investieren hunderttausende Euro für Sanierungen in Nordwestmecklenburg

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25. Juli 2015, 08:00 Uhr

Pendler, Urlauber und Berufskraftfahrer könnten in den nächsten Wochen stärker ins Schwitzen geraten, als ihnen lieb sein dürfte. Denn auf den Straßen der Region wird es eng. Gleich mehrere Baustellen sind geplant, die es zu umfahren gilt – Staugefahr inklusive. Vor allem Ortsfremde könnte das vor Schwierigkeiten stellen.

Bereits am Montag wird die B104 im Bereich Schönberg-Selmsdorf bis zum 21. August zur Baustelle. Dort soll die Fahrbahn auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern erneuert werden. Der Verkehr wird halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Im Zuge dieser Maßnahme werden die B 104 und die Anschlussstelle Schönberg der A 20 vom 31. Juli, 23 Uhr bis zum 2. August, 20 Uhr voll gesperrt.

Exakt eine Woche später rückt ein Baukran an der Wakenitzbrücke zwischen Utecht und Rothenhusen an. Dann gibt es dort vom 3. bis zum 14. August kein Durchkommen mehr, weil die Brücke repariert werden soll. Auch der Landkreis will dieses Zeitfenster nutzen und eine Kreisstraße in der Ortslage Utecht sanieren. Wer kann, sollte in dem Zeitraum also einen großen Bogen um Utecht und Rothenhusen machen.

Staugefahr herrscht im August auch in dem Ort Groß Molzahn. Dort soll die Asphaltschicht der Kreisstraße 07 komplett saniert werden. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 167 200 Euro. Hiervon werden 125 400 Euro und damit rund 75 Prozent der Kosten gefördert. Ab wann Autofahrer dort konkret mit Sperrungen rechnen müssen, konnte eine Sprecherin des Landkreises Nordwestmecklenburg auf SVZ-Anfrage nicht sagen. Einwohner des Ortes können noch immer nicht fassen, dass die Ortsdurchfahrt erneut saniert werden soll. Die Straße war 1993/1994 neu gebaut worden. Aufgrund vorhandener Netz-, Längs- und Querrisse soll nun die Asphaltdeckschicht in einer Stärke von vier Zentimetern abgefärst werden und auf die vorhandene Tragschicht eine neue Deckschicht eingebaut werden. „Diese Sanierungsmaßnahme ist dringend erforderlich, um fortführende Schädigungen der Straßenoberfläche zu vermeiden (Ausbrüche, Schlaglöcher)“, erklärte Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen.

Gebaut wird derzeit bereits in Grieben, wo der Bahnübergang erneuert wird. Autofahrer müssen sich noch bis zum 30. August auf eine Sperrung der Strecke einstellen. Auftraggeber der Baumaßnahme ist die Deutschen Bahn AG.

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