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Investition in Gadebusch : Baustart hinterm „Kreml“

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Stadt lässt neues Wohngebiet am Volkspark für 600 000 Euro erschließen

von
erstellt am 05.Jul.2016 | 05:00 Uhr

Das Gelände der ehemaligen Kreisverwaltung in Gadebusch wird bebaut. Das sehen die aktuellen Planungen der Stadt Gadebusch vor. Bereits in den kommenden Tagen beginnt auf dem Areal am Volkspark das Baugeschehen. „Wir werden in dieser Woche mit den Vermessungsarbeiten beginnen“, sagt Bauamtsleiterin Rommy Elßner gegenüber der SVZ.

Insgesamt 13 Grundstücke möchte die Kommune dort für Bauwillige erschließen lassen. Ein Projekt, das sich nicht als ganz so einfach erwies. Grund: Das Areal der ehemaligen SED-Kreisverwaltung und dem späteren Sitz der Kreisverwaltung Gadebusch lag bislang im Landschaftsschutzgebiet. Eine insgesamt intensive Nutzung und der spätere Rückbau hatten keinen Einfluss auf den Status. So fiel das „Weiße Haus“, der alte Sitz der Verwaltungsspitze, längst der Abrissbirne zum Opfer. Lediglich der „Kreml“, als letztes Zeugnis des einstigen Verwaltungsstandortes hat die Zeit überdauert. „Es gab da noch eine Schutzverordnung aus den 1950er-Jahren“, sagt Elßner. Mittlerweile sei das Areal überplant, die Absprachen mit der Forst gelaufen. Vorgeschrieben ist nun ein Mindestabstand von 30 Metern zum Wald.

Die Stadt Gadebusch will zur Umsetzung des Projekts rund 600 000 Euro in die Erschließung der Flächen investieren. „Der Auftrag ist raus“, sagt Bürgermeister Ulrich Howest. Folglich erstrecken sich die Bauarbeiten zwischen der ehemaligen Schranke am Pförtnerhaus hinauf bis zum Wald. Mit der Investition rückt auch das alte Schützenhaus als Domizil für Vereine wieder stärker in den Mittelpunkt. Mit einer kleinen Veränderung: Während der Bauarbeiten erfolgt der Zugang zum Gebäude und Sitz des Kunst- und Kulturvereins Pegasus über die Rückseite des Schützenhauses. Das Parken von Fahrzeugen vor dem Haus wird während der Bauphase nicht möglich sein.  

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