Gadebusch - Kaeselow : Baustart für Radweg an der B104

Die Vermessungsarbeiten für den Lückenschluss des Radweges zwischen Lützow und Gadebusch entlang der B 104 sind bereits abgeschlossen.
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Die Vermessungsarbeiten für den Lückenschluss des Radweges zwischen Lützow und Gadebusch entlang der B 104 sind bereits abgeschlossen.

Lückenschluss von Gadebusch nach Kaeselow beginnt. Auch Richtung Schwerin zeichnet sich eine Lösung ab

svz.de von
03. März 2016, 04:45 Uhr

Es geht endlich los: Am Montag, 14. März beginnen die Bauarbeiten für den neuen Radweg an der B 104 von Gadebusch zum Abzweig Kaeselow. Auf einer Länge von 2,5 Kilometern wird der Radweg entstehen, teilte das Straßenbauamt Schwerin gestern mit.

Für Lützows Bürgermeister Tino Waldraff erfüllt sich damit „ein Herzenswunsch für viele Bürger unserer Gemeinde“, sagt er (SVZ berichtete).

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Juli dauern. Rund 400 Meter werden direkt an der B 104 entlangführen. Dafür wird die Straße ab Gadebusch in Richtung Kaeselow halbseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Ampel geregelt. Für die Bereiche des Radweges, die separat hinter dem Straßengraben geführt werden, ist keine Verkehrssperrung erforderlich. Die Baukosten betragen 480 000 Euro und werden vom Bund finanziert.

Ab dem Sommer können Radler dann von Lützow nach Gadebusch durchfahren und müssen nicht mehr auf die Bundesstraße ausweichen.

Dem Lückenschluss entlang der B 104 von Lützow bis kurz vor die A 20 steht dann nicht mehr viel im Wege. Vor einem Jahr war der Radweg von Gadebusch nach Holdorf eingeweiht worden. Dafür hatten die Anwohner zehn Jahre lang gekämpft.

Auf dieser Strecke fehlen dann nur die rund zwei Kilometer zwischen Holdorf und Nesow. Ob und wann hier gebaut werden kann, ist derzeit unklar. Doch es deutet sich offenbar eine Lösung an.

Das zuständige Amt für Landwirtschaft und Umwelt arbeitet an einem Flächentausch. Ein Teil des Radweges würde über ein Privatgrundstück verlaufen. Um dieses Dilemma zu lösen, soll eine Fläche des Landes Mecklenburg-Vorpommern gegen die besagte Fläche einer Privateigentümerin eingetauscht werden. Derzeit wird die Landesfläche gerade bewertet, damit beide Grundstücke einen gleichen Wert haben. Ob dieser Flächentausch aber zustande kommt, ist noch unklar. Sollte es aber einen erfolgreichen Abschluss geben, ist der Rehnaer Amtsleiter Hans-Martin Buschhart optimistisch, dass im nächsten Jahr Baustart für den Radweg sein könnte.

Im vergangenen Jahr war erst der Radweg von Roduchelstorf Richtung Rehna gebaut worden. Er führt an der B 104 entlang bis kurz nach Löwitz.

Auch für den weiteren Lückenschluss im Radwegenetz an der B 104 zwischen der Brüsewitzer Kreuzung und Schwerin sieht es gut aus. Die Projekte für die drei Bauabschnitte sind fertig. Wenn der Grunderwerb dafür erledigt ist, soll es auch dort losgehen.



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