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Ärger in Gadebusch : Bauschutt einfach illegal entsorgt

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Auf einem Feldsteinhaufen macht der Betriebsleiter der Agrar AG Gadebusch am frühen Morgen eine üble Entdeckung

svz.de von
erstellt am 24.Aug.2017 | 21:00 Uhr

Illegal entsorgter Müll sorgt in Gadebusch einmal mehr für Ärger. Diesmal ist es Bauschutt, der an der Gabelung eines Feldwegs aus Richtung Kleingartenanlage „Theodor Körner“ nach Reinhardtsdorf abgekippt wurde. „Ich kann das nicht nachvollziehen. Wir haben doch mit Gollan in Gottesgabe einen Müllentsorger quasi vor der Haustür, wo man das Zeug entsorgen kann“, sagt Jörg Haase. Der Betriebsleiter der Agrar AG Gadebusch hatte den auf einem Feldsteinhaufen entsorgten Müll gestern Morgen während einer Feldbegehung entdeckt.

Rasengittersteine, Betonbrocken, Holzlatten, Dachpappe, ein Betonpfahl – ganz gezielt muss der Müll-Ganove den 300 Meter hinter der Kleingartenanlage entfernten Feldsteinhaufen angefahren haben, um seinen Dreck heimlich loszuwerden. Die Agrar AG Gadebusch, die die beiden angrenzenden Felder als Pächter bewirtschaftet, will die Sache nicht auf sich beruhen lassen und beim Ordnungsamt in Gadebusch Anzeige erstatten.

Sollte der Übeltäter erwischt werden, könnte die Nacht- und Nebelaktion teuer für ihn ausgehen. Bußgelder bis zu 100  000 Euro könnten da im Zweifel schon mal drin sein. Dies hatte Andra Tiedemann-Olk vom Ordnungsamt der Münzstadt bereits bei einem ähnlich gelagerten Fall im Frühjahr dieses Jahres erklärt. Damals hatten Unbekannte neben Grünschnitt auch leere Flaschen, Konservendosen, Plastikmüll und Pflanztöpfe im Gadebuscher Stadtwald illegal entsorgt.

Für Jörg Haase war der aktuelle Fund nicht die erste Begegnung mit illegal entsorgtem Müll. In der Vergangenheit hatte die Agrar AG in der Nähe von Wakenstädt ein ähnliches Problem, allerdings größeren Ausmaßes. Gemeinsam mit der Meierei Pokrent habe man eine illegal angelegte Deponie abgeräumt und die Fläche landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Über Hinweise zum aktuellen Fall – gern auch telefonisch unter der Rufnummer 03886/713040 – wäre die Agrar AG sehr dankbar.

 

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