Von Gadebusch bis Neukloster : Baumpfleger sichern Kreisschulen

Baumpfleger Robin Markert von der Schaddingsdorfer Firma Baumpflege Sievers bei Baumpflegearbeiten auf dem Gelände des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Wismar.
Baumpfleger Robin Markert von der Schaddingsdorfer Firma Baumpflege Sievers bei Baumpflegearbeiten auf dem Gelände des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Wismar.

Königsfelder Firma ist im Einsatz

svz.de von
15. Februar 2018, 04:45 Uhr

Lautstark durchschneidet der schrille auf und ab heulende Sound einer Kettensäge die kalte Winterluft und beendet die ungewohnte morgendliche Stille auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Wismar. Es sind Winterferien. Kein Schüler und auch kein Lehrer in Sicht. Niemand, der durch herabfallende Äste verletzt werden könnte. Genau der richtige Zeitpunkt für Baumpflege- und Sicherungsarbeiten. Ein Job für Spezialisten. Einer für die Männer der Baumpflege Sievers aus Schaddingsdorf in der Gemeinde Königsfeld.

„Wir führen an allen Schulen, die dem Landkreis gehören, gerade Baumpflege- und Sicherungsarbeiten durch. Das ist erforderlich, um die Sicherheit von Personen zu gewährleisten, die sich auf den jeweiligen Geländen befinden“, sagt Volker Sievers. Der Geschäftsführer der Baumpflege Sievers GmbH & Co. KG muss den Einsatz von elf Mitarbeitern koordinieren. Jeweils bis zu sechs Baumpfleger steigen den Bäumen an den einzelnen Objekten in die Krone. Je nachdem, wie gut die Männer an die oft meterhohen Riesen herankommen, geschieht dies per Hubbühne oder aber – bei schwer zugänglichen Kronen – durch das Kletterteam der Schaddingsdorfer.

Dabei sind die Anforderungen von Schule zu Schule unterschiedlich. Volker Sievers: „Bei der Berufsschule in Zierow oder aber in Neukloster finden wir beispielsweise extrem alte und große Bäume vor, bei denen wir Sicherungsschnitte durchführen müssen. Beim Gymnasium Gadebusch hingegen haben wir es mit jungen Bäumen zu tun, da führen wir dann lediglich Pflegearbeiten durch.“

15 Objekte stehen auf der Liste, die das Unternehmen abarbeiten muss. Viel Zeit bleibt nicht mehr, die Ferien sind in wenigen Tagen vorbei. Zwar haben die Baumpfleger noch bis Ende des Monats Zeit. „Aber wir wollen bis zum Ende dieser Woche fertig sein. Da gibt es weniger Beeinträchtigungen bei den Arbeiten“, sagt Volker Sievers.

„Zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – lässt der Landkreis Nordwestmecklenburg Baumpflegearbeiten an kreiseigenen Objekten durchführen“, sagt Petra Rappen. Rein vorsorglich. Es muss ja nicht erst etwas passieren. Unfälle durch herabstürzende Äste gab es nach Aussage der Pressesprecherin des Landkreises bei Kreis-Objekten bislang keine. Volker Sievers: „In diesem Jahr mussten wir lediglich zu zwei Havarieeinsätzen wegen Schneelast auf den Bäumen zu Schulen in Grevesmühlen und Schönberg.“

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