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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

11. Dezember 2017 | 01:32 Uhr

Nordwestmecklenburg : Bauland ab acht Euro

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Günstig Grundstücke gibt es überwiegend in ländlicher Abgeschiedenheit

svz.de von
erstellt am 30.Jul.2015 | 06:30 Uhr

Darauf haben private Häuslebauer bereits sehnsüchtig gewartet: den Grundstücksmarktbericht Nordwestmecklenburg für das Jahr 2015. Denn in diesem vom Landkreis jährlich veröffentlichten Werk finden potenzielle Käufer von Grundstücken aller Art viele diesbezüglich relevanten Zahlen, vor allem aber natürlich Aussagen zu den durchschnittlichen Kaufpreisen.

Und dieser Grundstücksmarktbericht enthält wenig Überraschendes. An der Ostseeküste alles teuer bis für Otto-Normalverbraucher unbezahlbar, im Hinterland geht dann schon eher was. So können Interessenten zwischen Rehna, Gadebusch und Lützow durchaus noch das eine oder andere Schnäppchen schlagen. Vorausgesetzt, man liebt die ländliche Idylle und Abgeschiedenheit. So liegen die Baulandpreise in Carlow und Krembz bei durchschnittlich acht Euro pro Quadratmeter, für zehn Euro geht in Rögnitz schon etwas. Richtig teuer allerdings wird es, wenn es Sie in Richtung Westgrenze des Landkreises zieht. Da werden dann in Utecht durchschnittlich bis zu 95 Euro aufgerufen.

Interessant hingegen, aber auch nicht neu, ist die Kaufpreisentwicklung für Ackerland. Denn hier ziehen die Preise seit Jahren kräftig an. Waren es im Jahr 2009 noch 1,15 Euro, so hat sich der Durchschnittswert aktuell auf 2,30 Euro pro Quadratmeter verdoppelt. 1995 wurden im Schnitt nur 38 Cent pro Quadratmeter verlangt. So etwas nennt man dann wohl Wertsteigerung.

Darüber hinaus finden sich in dem aktuellen Zahlenwerk des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Landkreis Nordwestmecklenburg Kaufpreise für gewerbliche Flächen, für bebaute und unbebaute Wochenend- und Feriengrundstücke als auch Wohneigentum. Spitzenwerte werden auch hier wieder an der Küste erzielt. So müssen in Boltenhagen im Bereich der Strandpromenade im Schnitt 5080 Euro pro Quadratmeter gezückt werden, in der viel befahrenen und lauten Poeler Straße in Wismar sind Interessenten dann schon mit knapp 1800 Euro am Start.

Alles in allem bietet der aktuelle Grundstücksmarktbericht einen guten Überblick über die durchschnittliche Kaufpreisentwicklung für Flächen aller Art im Nordwestkreis. Erhältlich ist dieser gegen eine Gebühr von 60 Euro in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Wismar unter anderem per E-Mail an a.wilke@nordwestmecklenburg.de sowie telefonisch unter 03841-30406273.

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