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Aufräumarbeiten : Bauhof fällt Pappeln an der Ellerbäk

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Nach dem Sturm geht von den Bäumen eine Gefahr aus

Gefahr im Verzug – Der Bauhof der Stadt Gadebusch fällt derzeit an der Gartenanlage „An der Ellerbäk“ 30 Bäume. Diese waren durch den Sturm schwer beschädigt worden. Dabei stürzten einige Äste auch auf Autos. Doch besonders auf den Wegen rund um die Gartenanlage gibt es jetzt Handlungsbedarf. „Da kann kein Mensch mehr drunter durchgehen. Da herrscht Lebensgefahr“, so Uwe Tews. Aufgrund der Situation sei es notwendig einige der Wege zu sperren. Doch leider würde dies von einigen Personen ignoriert, führt der Leiter des Bauhofs aus.

„Probleme mit den Pappeln haben wir schon seit einigen Jahren“, erzählt Klaus Pätzold. Spätestens nach 30 Jahren müssten diese gefällt werden, weil sie durch ihr Alter bruchgefährdet seien, so der Mitarbeiter des Bauhofs. „Das ist bekannt“, bestätigt Tews. Doch die geschützten Pappeln an der Gartenanlage wurden bereits in den siebziger Jahren gepflanzt. „Durch die Inkompetenz der Leute im Umweltamt durften wir die Bäume bislang nicht fällen“, so Pätzold.

Eine Fällgenehmigung werde erteilt, wenn der Baum alters- oder krankheitsbedingt abgängig oder nicht mehr verkehrssicher sei, erklärt Petra Rappen. „Dies ist mit dem Antrag nachzuweisen, eine bloße Behauptung reicht nicht aus. Auch der Umstand, dass immer mal wieder Totholz aus der Krone gefallen ist, rechtfertigt keine Fällung, sondern ist bei alten Bäumen ein normaler, natürlicher Prozess“, so die Pressesprecherin des Landkreises.

Nach dem Sturm müssen nun jedoch 30 Pappeln an der Gartenanlage gefällt werden. „Jetzt hat der Wind uns die Genehmigung erteilt“, so Tews. Dies schränkt Rappen ein. Wenn von einem Baum eine Gefahr ausgehe, müsse er so schnell wie möglich gefällt werden. „Gefahr im Verzug“ sei für jeden einzelnen Baum nachvollziehbar zu dokumentieren, so die Pressesprecherin.

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erstellt am 12.Jun.2014 | 00:00 Uhr

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