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Von Gadebusch bis Rehna : Bahntrasse ist Vierteljahr gesperrt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Deutsch Bahn AG baut für 2,25 Millionen Euro. Streckenbetreiber stellt Reisenden Busse bereit

svz.de von
erstellt am 31.Aug.2017 | 04:45 Uhr

Das Maisfeld im Bereich von Bahnkilometer 27,295 auf der Strecke zwischen Schwerin und Rehna ist schon mal vorsorglich in einem breiten Streifen von der B 104 beginnend abgeerntet worden. Am Montag, 4. September beginnen hier die bauvorbereitenden Arbeiten der DB Netz AG für die Teilerneuerung der Eisenbahnüberführung über die Radegast. „Hier wird in einem ökologisch sensiblen Gebiet an der dortigen Gewölbebrücke der Überbau durch einen Stahlbeton-Trog verstärkt. Dieser muss an Ort und Stelle gefertigt werden, was einschließlich vor- und nachlaufender Arbeiten sowie der Verbesserung der Gründungssituation im Wesentlichen die Dauer der Streckensperrung bedingt“, teilt der zuständige Bahnsprecher, Gisbert Gahler auf Nachfrage der SVZ mit. Und die wird nach jetzigem Plan bis zum 9. Dezember andauern, die Odeg stellt für diese Zeit Schienenersatzverkehr bereit (die SVZ berichtete).

Nach den Informationen der Bahn AG wird für die erforderlichen Brückenarbeiten zunächst eine Baustraße von der B 104 aus über das Feld bis zur Radegast angelegt. Erst dann können die eigentlichen Arbeiten beginnen. Insgesamt 1, 4 Millionen Euro sind für die gesamte Baumaßnahme in diesem Bereich eingeplant.

„Weiterhin wird bei Kilometer 28,153 ein Durchlass geschaffen“, so Bahnsprecher Gahler. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa
100 000 Euro. Und in der dritten Baumaßnahme wird für rund 750 000 Euro die Bahnübergangs-Technik erneuert. Dazu heißt es aus dem Landratsamt Nordwestmecklenburg: „Im Auftrag der Deutschen Bahn AG wird der Bahnübergang Rehna erneuert. Die Arbeiten erfolgen im Zeitraum vom 4. September bis zum 6. Dezember. Die Verkehrsführung erfolgt halbseitig mit Einsatz einer Ampel“, teilt Kreissprecherin Petra Pappen mit.

Zusätzlich führt die Bahn auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Gadebusch und Rehna umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen durch. „Wir bündeln hier unter Deckung der ohnehin erforderlichen Hauptbaumaßnahme eine Vielzahl weiterer Einzelmaßnahmen, um die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten“, sagt Gisbert Gahler.

Aufgrund dieser umfangreichen Investitionen der Deutschen Bahn AG in die Infrastruktur dieser Strecke zwischen Gadebusch und Rehna dürften die Diskussionen über ihre eventuelle Stilllegung wohl endgültig vom Tisch sein.

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