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Gadebusch rüstet auf bei erster Hilfe : Bachelorarbeit hilft Leben retten

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Feuerwehr rüstet sich seit mehreren Monaten für den eigenen Rettungsdienst „First Responder“

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Eine Bachelorarbeit eines Studiums zum Krisen- und Notfallmagement hilft der Gadebuscher Feuerwehr, um sich einen eigenen Rettungsdienst aufzubauen und im Notfall richtig reagieren zu können. Die Initiative dazu kommt vom Wahl-Gadebuscher André Sack. Der 38-jährige, frühere Schweriner studiert und setzt früh die Zeichen zur Ausarbeitung seiner abschließenden Arbeit.

„2018 könnte ich sie fertig machen. Dieses Unterfangen jetzt schon initiiert zu haben, hat sowohl für die Gadebuscher Feuerwehr als auch für mich viele Vorteile“, erklärt das Mitglied der Gadebuscher Feuerwehr. Schon jetzt gäbe es in manchen Feuerwehren wie Dassow, Schönberg oder Boltenhagen die „First Responder“. Gadebusch solle und wolle nachziehen, sagt er. Diese ausgebildeten Einsatzkräfte sind immer dann im Einsatz, wenn Personen verletzt sind und die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes nicht schnell genug am Ort sein können.

Schon seit September 2015 seien die 15 Frauen und Männer in der Ausbildung, 80 Stunden müssen sie absolvieren. Das Deutsche Rote Kreuz habe sich mit eingeschaltet und den ersten Teil der Ausbildung übernommen, erklärt der 38-Jährige. „Doch jetzt sind wir fertig. Heute erklärt uns der Hersteller noch einmal unseren neuen, automatischen, externen Defibrillator“, erklärt Patrick Schlien, der selbst engagiert nach Spenden fragte.

Den Defibrillator haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch nur dank der Unterstützung vieler Gadebuscher Firmen beschaffen können. „Die Spendenbereitschaft war riesig. Dafür noch einmal vielen Dank“, sagt Wehrführer Sebastian Otto. Er lobt noch einmal das Engagement der neuen „First Responder“, die zuvor nicht alle Mitglieder in der Gadebuscher Feuerwehr waren. Drei Freiwillige wollten uns einfach nur helfen. Aus versicherungstechnischen Gründen sind sie in die Feuerwehr eingetreten“, erzählt der Wehrführer.

Jetzt kann sich die Freiwillige Feuerwehr der Münzstadt auf einen noch umfassenderen Rettungseinsatz verlassen und im Notfall auch selbst für die medizinisch richtige Erstversorgung garantieren.

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