Handwerk : Azubis freigesprochen

Tischlerin Nadine Albrecht (M.) und Maurer Simon Masijaus (r.) gehören zu den besten Auszubildenden.
Tischlerin Nadine Albrecht (M.) und Maurer Simon Masijaus (r.) gehören zu den besten Auszubildenden.

Lützower Tischlerin Nadine Albrecht und Gadebuscher Maurer Simon Masijaus mit den besten Ergebnissen

svz.de von
06. September 2015, 23:57 Uhr

Sichtlich angetan war Kreishandwerkskammer-Geschäftsführerin Antje Lange vom 26-jährigen Auszubildenden Lars Sigurd Sorgatz bei der Freisprechung in der Grevesmühlener Malzfabrik. Der Elektroniker hatte die Abschlussprüfungen mit einer glatten 1,0 bestanden.

„Das habe ich in 25 Jahren Geschäftsführertätigkeit nicht erlebt. Ich bin begeistert, so einen Ausnahmehandwerker in unseren Reihen zu haben“, sagte Antje Lange. Sorgatz hat damit zudem vorzeitig ausgelernt und kann bereits ein halbes Jahr früher Geld als Elektroniker bei der Elektrofirma Karsten Joost in Grevesmühlen verdienen. Denn in dieser Firma lernte der Grevesmühlener in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik das Handwerk des Elektronikers. Firmenchef Karsten Joost schien in Sachen Auszubildende-Einstellung ein goldenes Händchen zu haben, denn auch sein Azubi Marc-Pascal Rugullies gehörte zu den vier besten Azubis dieser Sommerprüfungsperiode. Er bestand die Prüfung mit dem Prädikat gut und beendete die Ausbildung ebenfalls vorzeitig.

Zu den vier Besten gehörten auch eine Tischlerin und ein Maurer. Während Nadine Albrecht bei der Lützower Firma Derstappen das Tischlerhandwerk besser als alle ihre männlichen Kollegen erlernte, schaffte das Simon Masijaus als Maurer bei der Gadebuscher Firma Staudler Bau GmbH. „Wir haben in diesem Jahr viele gute Ergebnisse. Mehr als in den vergangenen Jahren. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Antje Lange. Auch Kreishandwerksmeister Eckhard Gauer war begeistert von den 29 neuen Friseurinnen, Malern, Lackierern, Bäckern und Anlagenmechanikern und gab ihnen mit auf den Weg, sich auch in ihren zukünftigen Firmen dem Handwerk erfolgreich zu widmen. Kreistagspräsident Klaus Becker sagte: „Ich gebe ihnen mit auf den Weg: Mischen sie sich ein, lassen sie ihre Arbeit nicht eintönig werden.“

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