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Freizeithaus Gadebusch : Ausstellung begeistert Besucher

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

„Jarmstorf im Wandel der Zeit“ wurde im Freizeithaus Gadebusch eröffnet und wandert anschließend in Museumsanlage

svz.de von
erstellt am 22.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Nicht nur das Modell des Gadebuscher Stadtteils sondern viele Fotos und etliche Anekdoten präsentierte Klaus Ortmann am Sonnabend zur Ausstellungseröffnung von „Jarmstorf im Wandel der Zeit“ im Freizeithaus Gadebusch. Gleich mit dem Eintreffen der ersten Gäste legte Ortmann los. Je mehr Besucher eintrafen, desto vielfältiger die Erinnerungen, die die zwischenzeitlich rund 50 Gadebuscher austauschten.

Die Darstellung der Straßen und Häuser von Jarmstorf als Modell bildet die Grundlage der Ausstellung. Es entstand in den vergangenen zwei Jahren als ein Gemeinschaftsprojekt. „Die Häuser hat Otto Dangeleit gebaut, ich habe die Fenster vorgezeichnet und die Kinder haben sie hier im Freitzeithaus nachgebrannt.“, erzählt Klaus Ortmann.

„Es ist großartig, was Klaus Ortmann damit geschaffen hat“, zeigt sich Claudia Fromm, aufgewachsen in Jarmstorf, begeistert. Sie spricht den Besuchern aus dem Herzen. Denn alle bewundern das Engagement und den Elan Ortmanns, der sich sehr für das Bewahren von Geschichte(n) und gleichermaßen für die Kinder- und Jugendarbeit des Freizeithauses einsetzt. „Dieses Haus muss unbedingt Bestand haben“, sagt Gunnar Hempel mit Nachdruck. Er spielt damit auf die zumindest für die Öffentlichkeit immer noch ungeklärte Lage des Freizeithauses an, sobald die Leiterin Sigrid Bernig in den Ruhestand tritt.

Ein kleines aber besonderes Plus an diesem Sonnabend: Erstmals wurden in Gadebusch ein paar Bilder des Malers Harald Döring öffentlich gezeigt. Der zu DDR-Zeiten bekannte und erfolgreiche Künstler wuchs ab Ende der 40-er Jahre gemeinsam mit seinem Bruder Udo Döring und Klaus Ortmann in Jarmstorf auf.

„Interessierte Kindergartengruppen oder Schulklassen können sich telefonisch für eine Besichtigung des Modells im Freizeithaus anmelden“, so Klaus Ortmann. Anschließend wandert die Ausstellung in die Museumsanlage Gadebusch.


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