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Schiffsantriebe aus Wismar : Auftragsflaute: Sechs Monate Kurzarbeit

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter der Wismarer Schottel GmbH sind betroffen

Schlechte Nachrichten aus der Wismarer Niederlassung der Schottel-Gruppe. Bereits seit dem 1. April wurde in einigen Bereichen des Herstellers von Schiffsantrieben Kurzarbeit eingeführt. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage der SVZ.

„Betroffen sind 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Montagebereich Ruderpropeller sowie aus produktionsnahen Bereichen“, sagt Christine Graeff. Im Werk Wismar werden nach Aussagen der Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit die größten Schiffsantriebe des international tätigen Antriebsspezialisten für den Offshore-Bereich produziert. Hauptsächlich dienen diese Schiffe der Versorgung von Ölförderplattformen auf hoher See. „Dieser Markt erfährt aufgrund des niedrigen Ölpreises bereits seit einigen Jahren starke Auftragseinbußen. Die Kurzarbeit ist aktuell für sechs Monate angesetzt“, so Christine Graeff weiter.

Die Schottel-Gruppe mit Hauptsitz in Spay am Rhein ist nach eigenen Angaben ein weltweit führender Hersteller von Antrieben und Steuerungen für Schiffe und Offshore-Anwendungen. 1921 gegründet, entwickelt und fertigt das Unternehmen seit rund 60 Jahren rundum steuerbare Antriebs- und Manövriersysteme, komplette Antriebsanlagen bis 30 Megawatt Leistung sowie Steuerungen für Schiffe aller Art und Größe. Am Standort Wismar sind von der Produktentwicklung über die Produktion bis zur Qualitätssicherung aktuell rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

 

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erstellt am 10.Apr.2017 | 21:00 Uhr

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