25-jähriges Jubiläum : Aufstieg am Schönberger Palmberg

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Büromöbelhersteller sichert mehr als 500 Arbeitsplätze in der Region. Land würdigt unternehmerisches und soziales Engagement

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01. September 2015, 23:31 Uhr

Von einer kleinen Möbelbude zu einem der bedeutendsten Hersteller von Büromöbeln: Das Unternehmen Palmberg in Schönberg feiert sein 25-jähriges Bestehen und hat allen Grund dazu. Seit der Gründung 1990 stieg nicht allein der Umsatz von 1,84 Millionen auf heute 83 Millionen Euro. „Die Zahl der Mitarbeiter kletterte von 68 auf heute 505“, sagt Geschäftsführer Uwe Blaumann, der vor der Präsentation von Zahlen, Fakten und Erfolgsstrategien vor allem langjährigen Mitarbeitern anlässlich ihrer 45- bzw. 30-jährigen Betriebszugehörigkeit Blumen auf dem gestrigen Festakt überreichte. „Vielen Dank an euch“, so Blaumann, der in intakten Personalstrukturen den Erfolg des Mecklenburger Unternehmens verankert sieht.

21 000 Artikel habe das Unternehmen im Portfolio. Produkte, die die 33 Maschinen zählende Fahrzeugflotte täglich an die 540 Fachhandelspartner in Europa ausliefere. Hinzu komme die Abteilung Sonderwünsche oder der neue Geschäftsbereich Akustik – die Herstellung von schallschluckende Trennwänden.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) lobte Blaumanns unternehmerisches sowie soziales Engagement in den Bereichen Kultur und Sport – egal ob beim Schönberger Musiksommer, beim FC Schönberg 95, dem Biosphärenreservat Schaalsee, dem Radsport und kleinteiligen Projekten in der Region. „Palmberg nimmt seine Verantwortung wahr. Das ist Zusammenhalt und fühlt sich gut an“, so Sellering.

Landrätin Kerstin Weiss zeigte sich begeistert mit welcher Energie Blaumann das Unternehmen Palmberg lebt und mit welcher Zielstrebigkeit Visionen, Wünsche, Ideen in die Tat umgesetzt werden. „Schön euch zu zu haben“, sagt Schönbergs Bürgermeister Lutz Götze.

Ob die Zahl junger „Palmberger“ steigt, werden die kommenden Jahre zeigen. Fakt ist: „Für Bürojobs finden sich Bewerber, für die Produktion wird es schwieriger“, meint Blaumann. Dennoch lernen und arbeiten im Schönberger Unternehmen 30 Auszubildende aus der Region Nordwestmecklenburg. „Im Schnitt begrüßen wir jährlich 15 bis 20 Azubis“, so Marketingchef Stephan Kühl. Vor allem Holzmechaniker seien gefragt. Mit Tischler zweiter Klasse habe dies nichts zu tun: „Bei uns genießen die jungen Leute eine umfassende Ausbildung.“

Der aktuelle Produktionsstandort Am Palmberg sei ausgereizt, betont Kühn: „Wir verfügen über einen modern Produktionskomplex. Wenn eine Erweiterung ansteht, werden wir dennoch vor Ort bleiben.“

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