zur Navigation springen

Gadebuscher Hobbymusiker : Auf den Spuren von Reinhard Mey

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Nils Pfützner beantwortet heute die zehn Fragen der SVZ

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2017 | 04:45 Uhr

Er ist Lehrer und wandelt als Musiker auf den Spuren von Reinhard May. Die Rede ist von Nils Pfützner, der in der Gadebuscher Stadtbibliothek nach einer langen Pause erstmals wieder vor Publikum aufgetreten ist. Heute beantwortet er die zehn Fragen der SVZ.


Wann haben Sie mit dem Gitarrenspielen angefangen und warum?
Als ich 15 Jahre war, kam meine Mutter eines Abends von einem Elternabend zurück und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte Lehrer zu werden. Zur Ausbildung gehörte damals ein Instrument spielen zu können. So begann ich in der 9. Klasse Gitarrenunterricht zu nehmen.

Warum spielen Sie Lieder von Reinhard Mey, was fasziniert Sie daran?
Ich mochte schon immer deutschsprachige Musik und ausgeklügelte, feinsinnige Texte. Reinhard Mey hält seit 50 Jahren einen hohen Standard seiner Lieder und jede CD wird einen Funken besser. Dem unsäglichen Einheitsbrei der Radiokultur, in dem jeder Song dem anderen gleicht, hält ein R. Mey Witz, Charme, sensible Beobachtungsgabe und eindringliche Melodien dagegen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Nordwestmecklenburg?
Fast jeder Platz am Wasser, an dem man einen Kaffee, ein Eis oder Fischbrötchen bekommt und man im Hintergrund vielleicht etwas Livemusik hört.

Was würden Sie als Bürgermeister sofort ändern?
Ich würde Kreisverkehre und Linksabbiegerspuren bauen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
…es gibt da ein Lied von R. Mey: „Selig sind die Verrückten“. Menschen, die es nicht leicht im Leben haben und trotzdem den Alltag meistern.


Welches Buch lesen Sie gerade?

Werner Bartens „Körperglück“. Mich interessiert die Balance zwischen Körper und Seele sehr. Was tut uns gut, wo sollten wir uns abgrenzen. Das Buch beschreibt diese Zusammenhänge sehr verständlich.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den Tatort aus Rostock. Ich habe dort studiert und fand die Stadt einfach wunderbar.
Man befindet sich quasi mitten im Film. Hinzu kommt das schauspielerische Talent der Darsteller.


Wen würden Sie gerne mal treffen?
Hinnerk Schönemann, er spielt in seinen Rollen als Finn Zehender, Helge Vogt oder Jürgen Simmel immer eine ehrliche Haut mit columboischen jovialen Charme, der sich am Ende mit dem reinen Erfolgserlebnis zufrieden gibt.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das waren Geschenke meiner Frau. Eine Ballonfahrt und ein Flug mit dem Tragschrauber.


Was werden Sie als Rentner machen?
Ich weiß, was ich nicht tun werde. Zu Hause sitzen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen