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Förster aus Mecklenburg hoffen auf Höchstpreise : Astreine Kiefern unterm Hammer

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Es sind die Sahnestücke, die besten Baumstämme, die der Nadelwald in diesem Jahr hergab. Die Förster aus Mecklenburg hoffen, dass ihre Stämme bei der Versteigerung am 8. Februar in Oerrel Höchstpreise erzielen.

Es sind die Sahnestücke, die besten Baumstämme, die der Nadelwald bei der ohnehin vorgesehenen Ernte in diesem Jahr hergab. 15 Kiefernstämme aus einem Wald bei Dabel, das zum Forstamt Gädebehn gehört, sowie nochmals 29 Stämme dieses Nadelbaums aus dem Forstamt Jasnitz werden für die Norddeutsche Nadelwertholzsubmission im niedersächsischen Oerrel vorbereitet. Die Förster aus Mecklenburg hoffen, dass ihre Stämme bei der Versteigerung am 8. Februar Höchstpreise erzielen. Doch dazu müssen die Kiefern jetzt in den Landkreis Soltau-Fallingbostel gebracht werden, damit die potenziellen Käufer, die Vertreter der Holz- und Möbelindustrie, die Stücke in Augenschein nehmen können.

"Für uns ist das eine Premiere", berichtet Ingo Nadler, Leiter des Forstamtes Gädebehn. Denn in den Wäldern an der Warnow sind eher mächtige Buchen und andere Laubbäume zu finden. Auf sandigem Boden nahe Dabel wuchsen jedoch in den zurückliegenden 130 bis 140 Jahren prächtige Kiefern heran. Schon bevor die Ernte anstand, wussten die Förster, dass einige Stücke etwas ganz Besonderes sind. "Die Kiefer muss langsam und gleichmäßig wachsen, dann eignet sie sich auch für die Möbel industrie", erläutert Nadler. Die 15 ausgewählten Prachtexemplare brachten etwa zehn Festmeter Wertholz, das nach Oerrel kommt.

Auch im Forstamt Jasnitz ist alles klar für die Holzvermarktung in Niedersachsen. Hier sind es sogar 29 Kiefernstämme, die auf Reisen gehen. Schön sehen sie aus mit ihrer sauberen Schnittkante, den ansehnlichen Durchmessern und den unzähligen Jahresringen. In Reih und Glied liegen sie zum Abtransport bereit. Die Jasnitzer gehören schon länger zu den ausgesuchten Forstämtern aus Mecklenburg-Vorpommern, die in Oerrel ihr bestes Holz anbieten dürfen. Auch dieses Mal werden Kiefern geliefert, die mehr als 100 Jahre alt sind. Die vorbereiteten vier Meter langen Stammstücke zeichnen sich durch ihre geringe Astigkeit aus, sie können zu Furnier verarbeitet werden. Astreines Holz ist aber auch hervorragend für die Verarbeitung zu Brettern geeignet. Im vergangenen Jahr hatte ein Sägewerk das Jasnitzer Holz erworben.

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erstellt am 30.Dez.2011 | 10:30 Uhr

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