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Bürgermeister sieht keinen akuten Handlungsbedarf : Ascheberg stinkt Roggendorfern

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In dem Ort Roggendorf stinkt es einigen Anwohnern zum Himmel. Denn seit dem Herbstfeuer Ende Oktober befindet sich auf dem Festplatz am Moorweg ein Aschehaufen. Davon ging ein beißender Geruch aus.

Roggendorf | In dem Ort Roggendorf stinkt es einigen Anwohnern zum Himmel. Denn seit dem Herbstfeuer Ende Oktober befindet sich auf dem Festplatz am Moorweg ein Aschehaufen mit einem Durchmesser von mehreren Metern. Davon ging bis vor wenigen Tagen ein beißender Geruch aus.

Trotz der öffentlich gemachten Kritik ist ein Ende der "Aschezeit" noch nicht in Sicht. Bürgermeister Rico Greger kündigte gestern aus SVZ-Anfrage an: "Wir werden das bei Gelegenheit entsorgen. Es stellt sich die Frage ist, ob man in Zukunft überhaupt noch ein Herbstfeuer macht." Auf konkrete Nachfrage zum Räumtermin meinte das Gemeindeoberhaupt, den Januar abwarten zu wollen. Dann würden auf dem Festplatz am Moorweg wie in den Jahren zuvor ausrangierte Tannenbäume verbrannt. Der Roggendorfer Jürgen Freytag will diesen Zustand nicht hinnehmen. "Tag für Tag ist das hier eine Umweltbe lastung. Ich bin empört, dass der Ascheberg bis Januar hier liegen soll. Dabei haben wir die Deponie Ihlenberg praktisch vor der Nase", verdeutlicht Freytag. Nach seinen Angaben könnten auch Giftstoffe in dem Ascheberg enthalten sein.

Ursprünglich war bei dem Herbstfeuer nur Grünschnitt verbrannt worden. In den Tagen und Wochen danach sollen allerdings auf dem Ascheberg auch andere Stoffe gelandet sein, die sich durch Glutnester entzündet haben sollen.

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erstellt am 15.Dez.2011 | 10:16 Uhr

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