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Vorzeigeprojekt in Gadebusch : Arbeitsagentur sucht Kundennähe

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Vorreiter Gadebusch: In der kleinen Geschäftsstelle können ab sofort sämtliche Anliegen rund um die Arbeitslosigkeit geklärt werden

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2017 | 09:00 Uhr

Gute Nachrichten für Arbeitslose in Gadebusch und Umgebung. In der Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit wurde das Personal aufgestockt. Ab sofort können Kunden der Agentur dadurch sämtliche Anliegen rund um ihre Arbeitslosigkeit direkt in Gadebusch vorbringen und klären lassen. Eigens dafür wurde nach Beendigung des bundesweiten Pilotprojekts „Bundesagentur vor Ort“ mit der „Fachkraft für Orientierung und Vermittlung“ eine neue Tätigkeit geschaffen. Im gesamten Agenturbezirk Schwerin ist das Gadebuscher Modell damit einmalig und Vorreiter für weitere vor allem kleinere Geschäftsstellen.

Lange Fahrten zur Geschäftsstelle nach Grevesmühlen gehören für Kunden der Gadebuscher Agentur für Arbeit damit der Vergangenheit an. „So können unsere Kunden nun auch ohne Termin mit den vielfältigsten Anliegen zu uns kommen“, sagt Kerstin Suppahn als Teamleiterin Arbeitsvermittlung und Eingangszone für die Geschäftsstellen Grevesmühlen und Gadebusch. Somit sind in Gadebusch nunmehr vier statt wie bislang zwei Mitarbeiterinnen zur Kundenbetreuung vor Ort. Die Neuen sind Christina Krönke und Birgit Rößler – Fachkräfte für Orientierung und Vermittlung und damit so etwas wie die neuen Multitalente der Agentur für Arbeit. „Wir bieten in Gadebusch jetzt alle Dienstleistungen aus einer Hand an und verbinden damit den Anspruch, alles zu tun, damit unsere Arbeitslosen wieder schneller in Arbeit kommen“, sagt Birgit Rößler. Von Vermittlungsvorschlägen passender Stellenangebote über die Beseitigung möglicher Hürden zur Einstellung, die Unterstützung bei der Leistungsbeantragung für Arbeitslosen-, Kinder- oder Insolvenzgeld bis zur Vermittlung von Weiterbildungsangeboten.

Doch warum das Ganze? Doch wohl nicht, weil die Bundesagentur für Arbeit mal so richtig nett zu ihren Kunden sein und sie schneller wieder in Arbeit bringen möchte. Kerstin Suppahn: „Nein, darüber hinaus spart aber auch die Arbeitslosenversicherung Geld, den Arbeitgebern stehen Fachkräfte schneller zur Verfügung und sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer zahlen schneller wieder in die Arbeitslosenversicherung ein.“ So kann man das natürlich auch betrachten. Fazit: Ein interessantes Projekt, von dem offensichtlich alle Seiten profitieren sollten.  

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