Gadebusch : Anklage nach tödlichem Unfall

Am 2. September ereignete sich der tödliche Unfall auf der B 104. Die 60-jährige Autofahrerin hatte abgebremst, wollte nach Möllin einbiegen, als der Audi auffuhr.
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Am 2. September ereignete sich der tödliche Unfall auf der B 104. Die 60-jährige Autofahrerin hatte abgebremst, wollte nach Möllin einbiegen, als der Audi auffuhr.

Ein 22-jähriger Mann aus Schweden muss sich Anfang 2015 in Grevesmühlen verantworten

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23. Dezember 2014, 19:30 Uhr

Knapp vier Monate nach dem Unfalltod einer 60-jährigen Autofahrerin am Abzweig der B 104 Möllin hat die Staatsanwaltschaft Schwerin gestern einen schwedischen Staatsbürger angeklagt. Sie wirft dem 22-jährigen Mann aus dem Raum Västerås (Schweden) fahrlässige Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Betrug, Missbrauch von Ausweispapieren und Kennzeichenmissbrauch vor.

Der Mann soll am 2. September auf der B 104 in Höhe des Abzweiges Möllin den Auffahrunfall mit tödlichem Ausgang verursacht haben. Laut Staatsanwaltschaft soll der Unfall durch „Missachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung, des geltenden Überholverbots“ zustande gekommen sein. Eine 60-jährige Frau war damals gerade in Begriff mit ihrem Auto von Gadebusch kommend links in Richtung Möllin zu fahren.

Der 22-Jährige soll auch für einen Unfall mit Todesfolge in Schweden verantwortlich sein. Dort war am 2. März ein 19-Jähriger aus Utah/USA angefahren worden. Er verstarb wenig später an den Folgen des Unfalls. Mehr dazu lesen Sie in unserer Printausgabe am Mittwoch und im E-Paper der SVZ.

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