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Petrijünger packen an : Angler fischen das Wurzelwerk von Teichrosen aus dem Burgsee

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Stadt Gadebusch testet die Entkrautung des Burgsees.

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 00:45 Uhr

„Erntezeit“ am Burgsee von Gadebusch. Was auf dem ersten Blick wie überdimensionierte Ginseng-Wurzeln ausschaut, sind allerdings Wurzelgeflechte der Gelben Teichrose. Diese wurde in den zurückliegenden Tagen bei einem von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigten Versuch aus dem stark verschlammten Teich gebaggert. Ziel ist dabei eine bessere Wasseraufnahme und Abfluss des Oberflächenwassers in die Radegast.

Für die Mitglieder des Angelvereins Gadebusch hat die Entnahme der Teichrosen einen positiven Nebeneffekt. Das stark mit Seerosen zugewachsene städtische Gewässer kann in Zukunft zumindest stellenweise besser beangelt werden. „Folglich unterstützen wir als Verein die Maßnahme und sammeln die an der Oberfläche schwimmenden Wurzelteile ein“, sagt Marko Kern als stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Tatkräftige Unterstützung erhält er durch einige Mitglieder wie Maik Klingenberg und Mathias Menzer, die mit Ruderbooten und Schwimmponton auf dem See unterwegs sind. Das Einsammeln der Wurzeln erweist sich als aufwendig. Allein durch die Größe der Pflanzenteile sind mehrere Fahrten notwendig. Dennoch zeigt sich Marko Kern zufrieden: „Als Verein haben wir zwar eine Sondergenehmigung zum Stechen einzelner Pflanzen, aber so effektiv wie bei dieser Maßnahme lässt sich unsere Entkrautung nicht durchführen.“

Damit die sich insgesamt schnell aufweichenden Pflanzenteile nicht zur Geruchsbelästigung am Burgsee werden, fährt die Stadt das Wurzelwerk in den kommenden Tagen ab.

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