Nach Unfall bei Möllin : Amtlich: Urteil gegen Todesfahrer rechtskräftig

Anfang September ereignete sich der Unfall. Für eine VW-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.
Anfang September ereignete sich der Unfall. Für eine VW-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.

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23. Juni 2015, 08:00 Uhr

Knapp drei Monate nach dem Richterspruch ist das Urteil gegen den Todesfahrer von Möllin inzwischen rechtskräftig geworden. Das wurde gestern im Amtsgericht Grevesmühlen bekannt. So verzichteten die Verteidiger des 22-jährigen Mohammed Ahmed H. nach Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung auf das Rechtsmittel der Berufung.

Der 22-Jährige hatte im September 2014 unter dem Einfluss von Drogen einen folgenschweren Verkehrsunfall auf der B104 am Abzweig Möllin verursacht. Dabei war eine 60-jährige Frau ums Leben gekommen. Das Amtsgericht verurteilte daraufhin den 22-jährigen schwedischen Staatsbürger mit türkischen Wurzeln zu einer knapp zweijährigen Haftstrafe ohne Bewährung. Damit folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie hatte den Mann u. a. angeklagt wegen fahrlässiger Tötung, Tankbetrugs, Fahrens ohne Führerschein und Missbrauchs von Kennzeichen und Ausweispapieren (SVZ berichtete).

Nach Verbüßung seiner Haftstrafe droht dem Todesfahrer von Möllin in Schweden ein weiteres Verfahren. Grund: Mohammed Ahmed H. soll im März 2014 im schwedischen Vesteras an einem Unfall mit tödlichem Ausgang beteiligt gewesen sein. Damals war ein 19-jähriger Amerikaner ums Leben gekommen.

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