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Dicke Luft in Rehna : Amt setzt auf Gartenfeuer-Stopp

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Bürger können ab sofort in Schlagresdorf Grünschnitt kostenlos abliefern. Annahmestelle in Rehna öffnet wieder im April

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erstellt am 27.Feb.2016 | 05:00 Uhr

Dicke Luft könnte es in wenigen Tagen wieder in Städten und Gemeinden geben. Denn am 1. März beginnt die umstrittene „Gartenfeuer-Zeit“. Fachleute können da nur mit der Stirn runzeln. Denn beim Verbrennen pflanzlicher Abfälle entstehen nach ihrer Ansicht gesundheitsschädliche Gase und Stäube, die eine Selbstgefährdung verursachen. Je nach Lage der Brennstelle kann auch die Nachbarschaft erheblich belästigt und gefährdet werden

Das Amt Rehna steuert nun stärker gegen denn je. Nachdem es bereits auf dem Gelände des Amtshofes vor Jahren eine Sammelstelle für die weitere Verwertung von Gartenabfällen (April bis Oktober geöffnet) betreibt, weitet es diesen kostenlosen Service für Bürger aus. So ist eine zweite Sammelstelle für Äste und Grünschnitt in Schlagresdorf eingerichtet worden. Dort können Bürger aus dem Amtsbereich Rehna ab sofort ganzjährig pflanzliche Abfälle kostenlos abliefen. Eine entsprechende Vereinbarung schloss das Amt Rehna mit dem dortigen Verwertungszentrum Jens Langbehn.

Mit der Erweiterung dieses kostenlosen Service für private Haushalte und Kleingärtner verknüpft das Amt Rehna die Hoffnung, dass das Verbrennen von Gartenabfällen gen Null tendiert. „Es gibt dank der zwei Standorte in Rehna und Schlagresdorf wirklich nun keinen Grund mehr, Gartenabfälle zu verbrennen“, sagt Martin Kalugin vom Amt Rehna. Noch deutlicher wird Ordnungsamtsleiter Bernd Karnatz: „Wir erwarten, dass das Verbrennen von Gartenabfällen im Amtsbereich Rehna eingestellt wird.“

Neben den kostenlosen Annahmestellen setzt das Amt auch auf Eigenkompostierungen und verweist darüber hinaus auf das flächendeckende Angebot der Biotonne in Nordwestmecklenburg. Die Firma GER Umweltschutz GmbH aus Grevesmühlen, die schon seit Jahren eine privat organisierte Biotonne anbietet, betreibt diese Sammlung als Konzessionsmodell im Auftrag des Landkreises. Pro Entleerung werden 2,50 Euro für eine 120 Liter Tonne oder 4,50 Euro für Biotonne mit 240 Litern Fassungsvermögen fällig, informiert der Landkreis Nordwestmecklenburg. 

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