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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

12. Dezember 2017 | 07:37 Uhr

Geschichte : Alte Löschtechnik wieder aufpoliert

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Landesfeuerwehrmuseum Meetzen zeigt Handdruckspritze aus dem Jahr 1910

von
erstellt am 02.Apr.2014 | 00:11 Uhr

Ohne Muskelkraft kein vorankommen - Uwe Rosenfeld, Leiter des Landesfeuerwehrmuseums Meetzen muss sich mit Manfred Grau und Bernd Schattlach ordentlich ins Zeug legen, wenn sie das neue museale Ausstellungsstück einer Handdruckspritze aus dem Jahre 1910 in Bewegung versetzen wollen. Zwei bis vier Pferdestärken waren damals notwendig, um die Löschtechnik an den Einsatzort zu bringen. „Im Löschbetrieb waren 16 Mann für die Bedienung notwendig“, sagt Rosenfeld. Nur so sei es möglich gewesen, dass die Kolben der Saug- und Druckspritze bis zu 400 Liter Wasser die Minute für die zwei Strahlrohre bereitstellten. Rosenfeld und sein Team haben die einst von Louis Tidow, Hannover, hergestellte Löschtechnik vom Typ Dannenberg aus Gießen nach Mecklenburg geholt. Der Wagen stand in einem nicht mehr so guten Zustand in einer Scheune. Im November begannen die Restaurierungsarbeiten. „Fehlende Messingteile, die wollen wir in den kommenden Monaten ergänzen“, sagt Museumschef Rosenfeld.

Die Einrichtung in Meetzen verfügt über rund 3000 Exponate, darunter 60 Fahrzeuge, Anhänger und Großgeräte. Ab sofort hat das Museums wieder montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr als auch nach Vereinbarung geöffnet. „Schüler und Jugendgruppen haben zudem die Möglichkeit ihren Wandertag nach Meetzen zu verlegen“, sagt Rosenfeld, der neben Technik aus vergangenen Tagen auch einen Grillplatz für den Ausflug bereit hält.

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