Nach Chemieunfall : Alle 13 Kinder dürfen Kliniken verlassen

Einen Großeinsatz gab es nach einem Chemieunfall.
Einen Großeinsatz gab es nach einem Chemieunfall.

von
11. Dezember 2014, 19:00 Uhr

Gute Nachrichten gab es am Donnerstag für die 13 Schülerinnen, die nach einem Chemieunfall in Grevesmühlen, im Krankenhaus bleiben mussten. Die 13 Schülerinnen konnten am Vormittag die Kliniken in Wismar sowie Schwerin wieder verlassen.

Nach einem Unfall im Chemie-Unterricht am Gymnasium in Grevesmühlen klagten am Mittwoch über 30 Mädchen und Jungen sowie einige Lehrer über Übelkeit und Kopfschmerzen. Einem Lehrer war beim Experimentieren ein Reagenzglas mit Brom aus der Hand gerutscht. Brom ist ein sehr giftiger und stark ätzender Stoff. Inhalierte Bromdämpfe können zu Atemnot, Lungenentzündung, Lungenödem führen.

Die betroffenen Kinder wurden in die Kliniken Wismar und Schwerin gebracht, 13 wurden stationär aufgenommen (SVZ berichtete). „Wir hatten sie zur Beobachtung im Krankenhaus behalten, um im eventuellen Notfall sofort reagieren zu können“, erklärte der Schweriner Kliniksprecher Christian Becker.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen