Gadebusch / Rehna / Lützow : Ämter suchen dringend Wahlhelfer

Matthias Jankowski, Wahlleiter des Amtes Gadebusch, bittet Bürger um Mithilfe bei der Auszählung der Stimmzettel im Mai.
Matthias Jankowski, Wahlleiter des Amtes Gadebusch, bittet Bürger um Mithilfe bei der Auszählung der Stimmzettel im Mai.

Für die Europa- und Kommunalwahlen im Mai wird die Mithilfe von Bürgern benötigt

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28. Februar 2014, 00:00 Uhr

Grün, gelb, grau, weiß und orange werden die Stimmzettel sein, die die Bürger am Wahltag, 25. Mai, ausfüllen müssen. Sie stimmen über das Europäische Parlament, den Kreistag, den Landrat, die Bürgermeister und die Gemeindevertreter ab und müssen insgesamt zehn Kreuzchen setzen. Im Anschluß müssen in den 50 Wahlbezirken der Ämter Gadebusch, Lützow-Lübstorf und Rehna die Stimmzettel ausgezählt werden – eine anspruchsvolle und anstrengende Arbeit.

Und genau für diese suchen alle drei Ämter dringend Wahlhelfer. „Die Wahl fängt erst richtig an, wenn alle Stimmen abgegeben sind“, sagt Ilona Blank vom Amt Lützow-Lübstorf. Das Amt habe bereits mit den Bürgermeistern der Gemeinden gesprochen und sie gebeten, die Bürger anzusprechen, sich als Wahlhelfer zu engagieren, so Blank. „Wir haben 19 Bezirke und brauchen pro Bezirk mindestens acht Helfer.“ Das sind allein für den Amtsbereich Lützow-Lübstorf 152 Wahlhelfer.

Auch die Ämter Gadebusch und Rehna suchen noch helfende Hände wenn es um die Auszählung der Stimmzettel geht. „Wir haben einen Stamm aus Mitarbeitern der Amts- und Gemeindeverwaltung, die mitmachen, aber in den großen Gemeinden brauchen wir etwa acht bis neun Personen, die sich bereit erklären, mitzuhelfen“, sagt Matthias Jankowski, Wahlleiter des Amtes Gadebusch. Insgesamt 96 Personen werden gebraucht, um in der Wahlnacht die Stimmen der zwölf Wahlbezirke des Amts auszählen.

In den Gemeinden des Amtes Rehna gebe es einen Stamm von Bürgern, die sich stets bei den Wahlen engagierten, sagt Amtsleiter Bernd Karnatz. Doch ein Problem könne sich noch auftun: „Die Bewerber für das Bürgermeisteramt können im Wahlvorstand nicht mitmachen“, erklärt der Amtsleiter. Damit könnten im Zweifelsfall einige der Stammhelfer für die Wahlen im Mai wegfallen. „Aber wir werden das, wie jedes Jahr, schaffen“, ist sich Karnatz sicher.

„Wer Interesse hat, als Wahlhelfer zu fungieren, kann sich bei uns melden“, sagt Matthias Jankowski. Für die Bereitschaft, mitzuzählen, erhalten Wahlhelfer eine Aufwandsentschädigung, die je nach Amt und Gemeinde unterschiedlich gestaffelt ist, mindestens jedoch 21 Euro beträgt.

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