Kommunalwahl : Ämter rufen zur Abgabe der Wahlvorschläge auf

Die Wahlvorschläge müssen bis zum 13. März im Amt Rehna  eingehen.
Die Wahlvorschläge müssen bis zum 13. März im Amt Rehna eingehen.

Abgabefrist für Unterlagen der Bürgermeisterkandidaten ist der 13. März. Amtsbereiche verzeichnen erst wenige Bewerber

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02. März 2014, 00:00 Uhr

Bis zum Donnerstag, 13. März, also in knapp zwei Wochen, müssen alle Vorschläge für die Bürgermeisterwahlen bei den Ämtern der Region eingegangen sein. Doch die Abgabe verläuft zum Teil schleppend. „Wir möchten noch einmal alle Wählergruppen und Parteien aufrufen, bis spätestens zum 13. März um 18 Uhr ihre Unterlagen bei uns abgegeben zu haben“, sagt Matthias Jankowski, Wahlleiter des Amtes Gadebusch. Die Unterlagen müssten zudem noch auf Vollständigkeit und die ordnungsgemäße Unterzeichnung überprüft werden. „Wenn nicht alle Unterschriften da sind, dann kann man es nach der Frist nicht mehr einholen“, warnt der Wahlleiter. Deshalb sei es sinnvoll, die Unterlagen zeitnah einzureichen, damit mögliche Fehler noch innerhalb der Frist behoben werden können, rät Jankowski.

Sollten die Unterlagen nicht fristgerecht und korrekt eingereicht worden sein, könnte der Fall eintreten, dass eine Gemeinde keine Bürgermeister aufstellen kann, erklärt der Gadebuscher Wahlleiter. Dies sei bei der Kommunalwahl vor zehn Jahren der Fall gewesen. „Ich hoffe aber, dass wir mindestens acht Wahlvorschläge für alle acht Gemeinden erhalten“, so Jankowski. Sollte dies nicht der Fall sein, würde ein Gemeindevertreter mehr gewählt werden müssen, um dann aus der Mitte der Gemeindevertreter einen Bürgermeister zu bestimmen, erläutert er.

Im Amt Lützow-Lübstorf seien bereits zwölf Wahlvorschläge für Bürgermeisterkandidaten eingegangen, sagt Ilona Blank vom Amt. Im Amtsbereich Rehna verläuft die Abgabe der Unterlagen „ganz schön schleppend“, sagt Amtsleiter Bernd Karnatz. „Ein paar Gemeinden haben schon Vorschläge eingereicht – und dort erwarten wir auch nicht mehr – aber es fehlt noch einiges.“ Doch der Amtsleiter zeigt sich optimistisch: „Jetzt am Wochenende sind noch etliche Versammlungen. Ich hoffe, dass wir Ende nächster Woche alles zusammen bekommen haben.“

Am 18. März tagt in Gadebusch der Wahlausschuss und entscheidet über die Zulassung der eingereichten Vorschläge. Im April plant das Amt dann eine offizielle Veröffentlichung der Ergebnisse. „Die Widerspruchsfrist gilt dann bis zum 10. April“, erklärt Matthias Jankowski. Bewerber, die zurückgewiesen wurden, können dann noch einmal Einspruch erheben. Dass es zu einem solchen Widerspruch komme, erwarte er allerdings nicht.

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